Hitzeschutz: Dachdämmung dient im Sommer als Hitzeschutz

Hitzeschutz : Dachdämmung dient im Sommer als Hitzeschutz

() Die Sonne knallt unerbittlich auf‘s Dach. Die Temperaturen steigen, Spiegeleier braten auf den Ziegeln – kein Problem. Glücklich, wer da ein gut gedämmtes Dach besitzt. Denn dann bleibt der Innenraum vergleichsweise kühl. Das teilt die Verbraucherzentrale des Saarlandes mit.

Wie stark und wie schnell die sommerliche Hitze durch das Dach im Innenraum ankommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist die Dämmung ein entscheidender Faktor. Je besser, desto geringer der Wärmetransport, egal in welche Richtung. Die warme Seite bleibt warm, die kalte Seite bleibt kalt. Ein weiterer Faktor ist aber auch die Wärmespeicherfähigkeit der Dachkonstruktion. Diese Eigenschaft beeinflusst wesentlich, wie schnell sich ein Raum aufheizt. Aufgrund des Energieeintrags durch Fenster in den Dachraum ist auch dieser Aspekt für den sommerlichen Wärmeschutz wichtig.

Je größer die Wärmespeicherfähigkeit der Konstruktion, desto langsamer heizen sich die Räume unter dem Dach auf, da die Energie durch die Konstruktion gepuffert wird. Die meisten konventionellen Dämmstoffe wie Glaswolle, Polystyrol oder Polyurethan verbessern die Wärmespeicherfähigkeit der Dachkonstruktion nicht oder nicht relevant. Ausführliche Informationen erhält man in einem persönlichen Beratungsgespräch bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale des Saarlandes.

Termine zur Beratung können unter Tel. (0800) 8 09 80 24 00 (kostenfrei) oder bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden — in St. Wendel in der Welvertstraße 2; Terminvereinbarung beim Umweltamt: Tel. (0 68 51) 8 09 19 03. In Tholey finden die Beratungen im Rathaus statt. Terminvereinbarung: Tel. (0 68 53) 50 80.

Mehr von Saarbrücker Zeitung