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Coronavirus im Landkreis St. Wende: Operativ-taktischer Stab hat Arbeit aufgenommen

Coronavirus im Landkreis St. Wendel : Operativ-taktischer Stab hat Arbeit aufgenommen

Der Landkreis St. Wendel rüstet in Sachen Corona-Krise weiter auf. Am Freitag ist erstmals der operativ-taktische Stab zusammengekommen.

Dieser setze sich aus Mitgliedern verschiedener Hilfsorganisationen, der Polizei und der Bundeswehr zusammen. Sie seien speziell für den Umgang mit Notlagen und Krisensituationen geschult. Wie Kreisbrandinspekteur Dirk Schäfer erläutert, kümmere sich der Stab um die praktische Umsetzung von dem, was die Verwaltung beschließt. In der ersten Sitzung am Freitagabend hätten die Mitglieder eine Lage-Einweisung erhalten. Außerdem seien die Sachgebiete Personal und Versorgung bereits aktiviert und mit den entsprechenden Fachberatern besetzt worden.

Der operativ-taktische Stab ist die Ergänzung zum „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ (SAE). Den hatte Landrat Udo Recktenwald (CDU) bereits vor etwa zwei Wochen einberufen (wir berichteten), um auf Coronavirus-Fälle im Landkreis St. Wendel bestmöglich vorbereitet zu sein. Der SAE setzt sich unter anderem aus Vertretern der Verwaltung, Fachberatern, der Polizei und des Marienkrankenhauses St. Wendel zusammen. Der SAE legt in enger Abstimmung mit den Kommunen, weiteren Einrichtungen wie dem saarländischen Gesundheits- und Bildungsministerium und der Uni-Klinik Homburg regelmäßig Ablaufszenarien sowie Handlungspläne fest.