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Polizeiposten: Bürgermeister fordern den Erhalt von Polizeiposten im Kreis

Polizeiposten : Bürgermeister fordern den Erhalt von Polizeiposten im Kreis

Wie geht es weiter mit den Polizeiposten im St. Wendeler Land? In dieser Frage haben sich jetzt vier Bürgermeister zu Wort gemeldet. Sie sprechen sich für den Erhalt der Dienststellen aus.

„Eine Reduzierung auf Servicezeiten ist und bleibt eben eine Reduzierung der Polizeipräsenz vor Ort und läuft dem allgemeinen Bürgerbedürfnis entgegen“, sagte der Marpinger Bürgermeister Volker Weber (SPD) zu diesem Thema. Die angedachten Reformen bei der Polizei würden eine weitere Entfernung des Freund und Helfers zu den Bürgern als Folge haben. „Die Polizeiposten in unseren Rathäusern mit den dazugehörigen Beamten sind wichtige Ansprechpartner für unserer Einwohner und auch für uns als Bürgermeister“, fügte Karl-Josef Scheer (SPD) aus Freisen hinzu. Derweil sieht Franz Josef Barth (SPD) aus Nonnweiler in den Polizeibeamten vor Ort auch eine gute Ergänzung zur Ortspolizeibehörde: „Gute Zusammenarbeit, kurze Wege und gemeinsames Vorgehen von Verwaltung und Polizei sorgen für Sicherheit – und das soll auch so bleiben.“

Aus Sicht der Bürgermeister muss das Land die Polizei in ihrer Gesamtstärke aufstocken. Namborns Bürgermeister Theo Staub (SPD) erklärte: „Ob bei Veranstaltungen, Straßensperrungen, Unfällen oder Vernehmungen sind die örtlichen Kontaktbeamten unerlässlich für die Gemeinden.“ So ist der Landkreis St. Wendel der sicherste im ganzen Land.

„Wir sind der Auffassung, dass dies auch deshalb so ist, weil unsere Polizeiposten im Landkreis gute Arbeit leisten und die personelle Struktur ausreichend vorhanden war. An diesem Mindestmaß sollte man nicht rütteln“, heißt es in einer Mitteilung der vier Bürgermeister an die Saarbrücker Zeitung.