Bronzepferdchen und andere Fundstücke aus der Keltenzeit

Oberkirchen. Die Vor- und Frühgeschichtliche Abteilung des Mineralogischen Museums in Oberkirchen wurde um mehrere Infotafeln und viele Exponate erweitert. So wird zum Beispiel auch die Entwicklungsgeschichte des Menschen bis zum Homo sapiens dargestellt.Auch die Archäologie in der Gemeinde Freisen wird vorgestellt

Oberkirchen. Die Vor- und Frühgeschichtliche Abteilung des Mineralogischen Museums in Oberkirchen wurde um mehrere Infotafeln und viele Exponate erweitert. So wird zum Beispiel auch die Entwicklungsgeschichte des Menschen bis zum Homo sapiens dargestellt.Auch die Archäologie in der Gemeinde Freisen wird vorgestellt. Mit dabei ist die römische Villa im Heidenloch, rekonstruiert von Edwin Theobald aus Oberkirchen.Im Mittelpunkt der neuen Ausstellungsstücke steht das keltische Bronzepferdchen, das im Wappen von Freisen seinen festen Platz hat. 1849 wurde das keltische Pferdchen im Flur "Büchelchen" ausgegraben. Das Original befindet sich im Rheinischen Landesmuseum in Trier. Auch die keltischen Steinkistengräber aus Reichweiler, 1934 unweit des Mithrasheiligtums entdeckt, werden auf Tafeln vorgestellt. In den neuen Vitrinen sind zum Beispiel Scherben von verschiedenen Tongefäßen vom Weiselberg, Urnen mit Knochen aus Oberkirchen, Öllampen, ein Mädchenkopf aus Ton, Pfeilspitzen und Steinbeile sowie die "Sandsteinrose" vom Weiselberg zu sehen. Ein uraltes Holzstück aus der Zeit vor Christi war Teil einer Wasserleitung. Zwischen den Vitrinen thront der legendäre "Schmied Vulcanos". kpDas Mineralogische Museum in Oberkirchen ist jeden ersten Sonntag im Monat von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ansprechpartner auch für Gruppenbesichtigungen ist Museumsleiter Peter Finkler , Tel. (06855) 3 32.

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