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Blut spenden und untersuchen lassen

Blut spenden und untersuchen lassen

Niederlinxweiler. Zum bereits 106. Mal konnten freiwillige Spender nach Niederlinxweiler kommen, um ihr Blut für einen guten Zweck zu lassen. "Wir sind froh, dass so viele Leute kommen, um unentgeltlich ihr Blut zu spenden", erklärt DRK-Vorsitzender Jürgen Pfaff

Niederlinxweiler. Zum bereits 106. Mal konnten freiwillige Spender nach Niederlinxweiler kommen, um ihr Blut für einen guten Zweck zu lassen. "Wir sind froh, dass so viele Leute kommen, um unentgeltlich ihr Blut zu spenden", erklärt DRK-Vorsitzender Jürgen Pfaff. "Und die Tatsache, dass in der gesamten Bundesrepublik jeden Tag 1700 Blutspenden benötigt werden, zeigt, wie wichtig jeder Einzelne ist." Gerade deshalb liegt es dem DRK auch besonders am Herzen, regelmäßige Spender für ihr Engagement zu belohnen. Aus diesem Grund wurden bei dem Blutspendetermin in Niederlinxweiler mehrere Freiwillige geehrt. Für zehn Spenden erhielten Patrik Wilhelm, Andrea Dautaj und Marianne Gerhard eine Urkunde und eine goldene Nadel. Für 25 Spenden wurden Joachim Gerner, Michael Bratusa und Ilke Kockler geehrt und für 40 Spenden Brigitte Spengler, Patrik Spengler und Werner Sicks. Auf ganze 50 Termine brachte es Thomas Baus, und Ursula Gietzen und Frank Wissig kamen an diesem Tag zu ihrem 60. Besondere Anerkennung ernteten Jutta Brust und Edeltraud Drehmer, denn sie spendeten am vergangenen Mittwoch zum 75. Mal ihr Blut. "Das ist eine ganz außerordentliche Zahl", lobt der stellvertretende Ortsvorsteher Joachim Bittel. "Bei 75 Spenden kommt man auf über 30 Liter Blut. Das ist das Fünffache dessen, was ein Mensch überhaupt in sich hat", verdeutlicht er die Menge, die Frau Brust und Frau Drehmer bisher gelassen haben. Jutta Brust sieht das Ganze von seiner praktischen Seite: "Ich spende, um anderen zu helfen, und außerdem tut es mir auch gut, denn ich weiß immer, wenn mal was nicht in Ordnung sein sollte." Das Blut der Spender wird vom Deutschen Roten Kreuz regelmäßig untersucht. Sollte etwas nicht in Ordnung sein, bekommt die betreffende Person Nachricht und kann sich mit einem Arzt in Verbindung setzten. Auf diese Weise können Krankheiten schon im Frühstadium erkannte und mit wesentlich größeren Erfolgsaussichten bekämpft werden. Die Spende lohnt sich nicht nur für denjenigen, der das Blut irgendwann dringend braucht, sondern auch für den Spender selbst. sick