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Beim Homburger Bergrennen wackelt der Streckenrekord

Beim Homburger Bergrennen wackelt der Streckenrekord

Homburg. Mit der 37. Auflage des Homburger Bergrennens knüpft der Homburger Automobilclub (HAC) an die glorreichen Zeiten der 80er und 90er Jahre an. 160 Piloten mit ihren Touren-, Renn- und Sportwagen aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Österreich und der Schweiz treten am 17. und 18. Juli auf der Natur-Rennstrecke "Käshofer Straße" an

Homburg. Mit der 37. Auflage des Homburger Bergrennens knüpft der Homburger Automobilclub (HAC) an die glorreichen Zeiten der 80er und 90er Jahre an. 160 Piloten mit ihren Touren-, Renn- und Sportwagen aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Österreich und der Schweiz treten am 17. und 18. Juli auf der Natur-Rennstrecke "Käshofer Straße" an. Ein solch großes Interesse verzeichnete der HAC schon viele Jahre nicht mehr. Mit dem Comeback der "Königsklasse am Berg", der Formel 3000, kann der HAC diesmal mit einem absoluten Highlight aufwarten. Nach zehn Jahren könnte der am längsten bestehende Streckenrekord Deutschlands gebrochen werden. Ein weiteres Bonbon für die vielen Motorsport-Fans aus nah und fern, wird die Autogrammstunde mit dem frisch gebackenen Le-Mans-Sieger Timo Bernhard sein. Den Rennprofi kann man am Sonntag ab 12 im Startbereich treffen. Sieganwärter Nummer Eins ist Uwe Lang aus Schweinfurt, seines Zeichens deutscher Bergmeister 2008, mit seinem Osella-Sportwagen, der das Leistungsplus der Formel-3000-Rennwagen mit einer optimalen Streckenkenntnis aus den vergangenen 20 Jahren wettmachen kann. Insgesamt haben zehn Gruppe C Sportwagen und sechs Formel-Rennwagen gemeldet, darunter auch der Luxemburger Champion, der 71-jährige Leon Linden in seinem Dallara Opel Formel 3, Baujahr 2005. In der Tourenwagen-Kategorie fallen die Opel Astra V8 Coupés aus dem Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) des Jahrgangs 2003 auf. Zum einen mit dem siebenfachen deutschen Bergmeister Norbert Brenner (Walldürn) und Werner Jetzt (Peiting), der dank seiner spektakulären Fahrweise bei den Zuschauern überaus beliebt ist. Interessant gestaltet sich hier die Auseinandersetzung mit dem Österreicher Herbert Stolz im 600 PS starken Porsche 935 und dem Franken Norbert Handa im gleichstarken Lancia Delta Evo III. red

Auf einen BlickZeitplan für das Homburger Bergrennen:Samstag, ab 8 Uhr: 1. Training, ab 12 Uhr: 2. Training, ab 15 Uhr: 3. Training. Sonntag, 8 Uhr: Start 1. Rennen, 12 Uhr: Start 2. Rennen, 15 Uhr: Start 3. Rennen.Der Eintritt kostet für Erwachsene 15 Euro für das komplette Wochenende. Der Preis für ein Tagesticket am Samstag beträgt zehn Euro, am Sonntag 15 Euro. Jugendliche zahlen jeweils fünf Euro, Kinder bis 14 Jahre nichts.red