1. Saarland
  2. St. Wendel

"Bei Zeiten für Bolzplatz sind wir Anwohnern entgegengekommen"

"Bei Zeiten für Bolzplatz sind wir Anwohnern entgegengekommen"

St. Wendel/Saarbrücken. Vor dem Bau des Bolzplatzes auf dem Gelände des St. Wendeler Gymnasiums Wendalinum hat das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) die zu erwartenden Lärmpegel ermittelt. Diese lagen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten. Das teilte Sabine Schorr mit, Pressesprecherin des Saar-Umweltministeriums in Saarbrücken

St. Wendel/Saarbrücken. Vor dem Bau des Bolzplatzes auf dem Gelände des St. Wendeler Gymnasiums Wendalinum hat das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) die zu erwartenden Lärmpegel ermittelt. Diese lagen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten. Das teilte Sabine Schorr mit, Pressesprecherin des Saar-Umweltministeriums in Saarbrücken. "Wir haben die Ergebnisse zu Gunsten der Nachbarn großzügig ausgelegt." Obwohl nicht erforderlich, habe die ihrem Ministerium unterstellte Behörde eine Schallschutzwand empfohlen. Schorr: "Außerdem sind wir den Anwohnern bei den Öffnungszeiten entgegengekommen." Denn obwohl laut LUA beispielsweise samstags acht Stunden Spielbetrieb möglich seien, habe das Expertenteam sechs Stunden angeregt. Für das bei Anrainern wegen der Geräuschkulisse umstrittene Minifußballfeld gelten feste Öffnungszeiten. Demnach ist montags bis freitags um 18 Uhr, Schluss, samstags um 16 Uhr. Sonn- und feiertags ist generell Nutzungsverbot. Gegen diese Auflagen werde regelmäßig verstoßen, sagen Nachbarn, was einige zur Klage gegen Landrat Udo Trockenwald (CDU) als Chef der für die Schule zuständigen Behörde bewog (wir berichteten).