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Bei den Sportfreunden Winterbach "ist einfach der Wurm drin"

Bei den Sportfreunden Winterbach "ist einfach der Wurm drin"

Winterbach. Am 5. September feierten die Sportfreunde (SF) Winterbach in der Fußball-Bezirksliga Nord einen 3:2-Erfolg im Lokalderby gegen den SV Urexweiler. Es war der vierte Sieg des Aufsteigers im fünften Spiel - und gleichzeitig der bis heute letzte dreifache Punktgewinn der Mannschaft um Meister-Trainer Michael Morsch. Seit mehr als zwei Monaten wartet Winterbach nun auf einen Dreier

Winterbach. Am 5. September feierten die Sportfreunde (SF) Winterbach in der Fußball-Bezirksliga Nord einen 3:2-Erfolg im Lokalderby gegen den SV Urexweiler. Es war der vierte Sieg des Aufsteigers im fünften Spiel - und gleichzeitig der bis heute letzte dreifache Punktgewinn der Mannschaft um Meister-Trainer Michael Morsch. Seit mehr als zwei Monaten wartet Winterbach nun auf einen Dreier. In der Tabelle sind die Kicker aus dem St. Wendeler Stadtteil vom zweiten auf den elften Tabellenplatz zurückgefallen."Zur Zeit ist einfach der Wurm drin", sagt Morsch. "Wir haben viele junge Leute in der Mannschaft, die noch keine Erfahrung in der Bezirksliga haben. Und bei uns wird im Moment jeder Fehler gnadenlos bestraft", erklärt der Trainer. Hinzu kommt, dass Leistungsträger derzeit nicht zur Verfügung stehen. Der zentrale Mittelfeldspieler Michael Hoffmann zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird noch Monate ausfallen. Thomas Schlotterbeck, der auf der linken Außenbahn gesetzt ist, muss studienbedingt eine Auszeit vom Fußball nehmen. Und Defensivspieler Maximilian Riefer ist seit Oktober bei der Bundeswehr und kann deshalb derzeit nicht spielen.Auch auf der Torwartposition hatte Winterbach in den vergangenen Wochen Probleme. Sowohl Stammtorhüter Sven Kunkel, wie auch dessen Vertreter Kai Wagner konnten verletzungsbedingt nicht in den Kasten. Am Sonntag bei der 0:1-Niederlage in Uchtelfangen kehrte Kunkel nach überstandenen Rückenproblemen aber wieder ins Tor zurück.Dort wird er auch am Sonntag (14.30 Uhr) stehen, wenn Winterbach den Tabellenführer SV Habach empfängt. Der holte aus 13 Spielen 32 Punkte. Habach hat die stärkste Offensive (36 Tore) und die beste Defensive der Klasse (14 Gegentreffer). "Die hauen wir jetzt einfach mal weg", erklärt Morsch mit einem Lächeln im Gesicht und fügt ernst hinzu: "Mit einem Punkt wäre ich hoch zufrieden." sem