Austausch mit Kopf, Herz und Hand

Austausch mit Kopf, Herz und Hand

Walhausen. Vom 21. September bis 3. Oktober fand im Rahmen des Schumann-Programms ein Schüleraustausch an der Waldorfschule Walhausen statt. Zehn Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren aus Lothringen und Belgien reisten in Walhausen an, um ihren zwölftägigen Austausch an der Freien Waldorfschule Saar-Hunsrück zu beginnen

Walhausen. Vom 21. September bis 3. Oktober fand im Rahmen des Schumann-Programms ein Schüleraustausch an der Waldorfschule Walhausen statt. Zehn Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren aus Lothringen und Belgien reisten in Walhausen an, um ihren zwölftägigen Austausch an der Freien Waldorfschule Saar-Hunsrück zu beginnen. Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Treffen aller Gastfamilien in der Schule. Während der Schulzeit nahmen die Jugendlichen am Unterricht ihrer deutschen Austauschpartner teil. Die Französischlehrer Edda Niedermeier und Redouane Lify organisierten diesen Schüleraustausch. So wurden gemeinsame Freizeitaktivitäten, wie der Besuch des Schaumbergbades in Tholey, ein Ausflug zur Sommerrodelbahn in Braunshausen, eine Theateraufführung sowie eine Tagesreise nach Trier mit Stadtrallye durchgeführt. Beeindruckt waren die französischen Schüler von der Waldorfpädagogik und deren Umsetzung in der Schule in Walhausen. Kopf, Herz und Hand zu stimulieren lautet das Motto der Walhausener Schule. Töpfern, Handarbeit, Holzbearbeitung, Musizieren und auch Theater spielen gehören genauso zum Stundenplan der Freien Waldorfschule wie das in Epochen ganzheitlich vermittelte Wissen. Auch stehen ökologisch errichtete und lebendig gestaltete Klassenzimmer im deutlichen Gegensatz zu den französischen Schulen. In den saarländischen Gastfamilien konnten die jungen Franzosen und Belgier die saarländische Lebensart kennen lernen und sich erstmalig mit gesprochenem Deutsch auseinandersetzen. Vom 8. bis 22. November werden die Walhausener Schüler dann zu ihren Gastfamilien nach Frankreich und Belgien aufbrechen, um dort den 14-tägigen Austausch zu beginnen. Integriert im dortigen Schulalltag und in den Gastfamilien, können die Waldorfschüler Erfahrungen sammeln und sich in der Fremdsprache üben. red