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Ausstellung über Änne Meier in Hofeld und Oberthal

Ausstellung über Änne Meier in Hofeld und Oberthal

Namborn. Eine Ausstellung über Änne Meier mit dem Titel "Ich wusste, dass ich das Kreuz mittrage" beginnt am kommenden Montag, 19. Mai, im Rathaus in Hofeld. Sie ist während der Dienststunden des Rathauses bis Freitag, 30. Mai, für Besucher geöffnet. In der Zeit von Montag, 2., bis Freitag, 6

Namborn. Eine Ausstellung über Änne Meier mit dem Titel "Ich wusste, dass ich das Kreuz mittrage" beginnt am kommenden Montag, 19. Mai, im Rathaus in Hofeld. Sie ist während der Dienststunden des Rathauses bis Freitag, 30. Mai, für Besucher geöffnet. In der Zeit von Montag, 2., bis Freitag, 6. Juni, läuft die Ausstellung außerdem im Foyer der Erweiterten Realschule in Oberthal. Dort ist die Ausstellungseröffnung für Dienstag, 3. Juni, um elf Uhr geplant. Die Ausstellung zeigt ein Beispiel von Widerstand und Verfolgung während der NS-Zeit. Änne Meier aus Baltersweiler, die von 1896 bis 1989 lebte, unterwarf sich nicht der nationalsozialistischen Ideologie und verbrachte die Jahre von 1942 bis zum Kriegsende wegen ihrer Weigerung, mit der NS-Gesundheitsbehörde in Fragen der Euthanasie zusammenzuarbeiten, im Konzentrationalager Ravensbrück. Sie war eine der wenigen, die von dort lebend heimkehrten. Die Ausstellung soll vor allem Jugendliche anregen, Zivilcourage zu zeigen und sich radikalen Strömungen nicht auszusetzen. Der Inhalt auf 15 Tafeln zeigt unter anderem Änne Meiers Kindheit und Jugend, ihr sozialkritisches Engagement, ihren Widerstand gegen das Regime, ihre Verhaftung und die Zeit im Konzentrationslager sowie allgemeine Informationen über das Dritte Reich. red