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Anwohner fühlen sich nicht ernst genommen

Anwohner fühlen sich nicht ernst genommen

Lkw-BelästigungAnwohner fühlen sich nicht ernst genommenZu "Immer wieder freitags wird gekehrt", SZ vom 3. November Wir, das sind auch andere Betroffene der Waldbach, versuchen schon seit ein paar Jahren gegen das Problem der Staub-, Gefahren- und Lärmbelastung durch die Firma Gihl/AWW auf der Waldbach anzugehen

Lkw-BelästigungAnwohner fühlen sich nicht ernst genommenZu "Immer wieder freitags wird gekehrt", SZ vom 3. November Wir, das sind auch andere Betroffene der Waldbach, versuchen schon seit ein paar Jahren gegen das Problem der Staub-, Gefahren- und Lärmbelastung durch die Firma Gihl/AWW auf der Waldbach anzugehen. Gebt der Firma die Genehmigung zum Bau einer privaten Zufahrt. Dadurch wäre der Schwerlastverkehr aus dem Ort herausgenommen, und die Lkw könnten auf direktem Weg zum Betriebsgelände gelangen. Ein runder Tisch, an dem auch die Firma saß(neben Gemeindebürgermeister, Ortsvorsteher, Naturschutzbehörde, Straßenbauverwaltung und Hochwaldbahn), kam zur Überzeugung, dass die Sorgen der Bürger berechtigt sind und dass Abhilfe geschaffen werden muss. Nur wann? An jedem Freitag wird gekehrt, heißt es. Unmittelbar vor dem Firmengelände auf jeden Fall. Wir kehren selbst jede Woche zwei große Eimer voll Steine und Dreck vom Gehweg und der Rinne direkt vor unserem Haus auf. Dieser Dreck entsteht hauptsächlich durch die Lkw, die zur Firma Gihl/AWW fahren. Der Lärm durch den Lieferverkehr, aber auch durch die Maschinen der Firma, verhindert oftmals erholsame Tage auf unserem Grundstück. Die Firma Gihl fragt sich, warum jetzt erst der Aufstand. Weil, wie wir finden, deutlich über die Stränge geschlagen wird mit immer mehr Lkw-Verkehr, Lärm, Schmutz. Das Leben wird für uns hier immer unerträglicher. Wir fragen uns, ob einer der Verantwortlichen mit einer solchen Wohnsituation glücklich wäre. Nun erfahren wir auch noch, dass wohl eine Eisenbahnentladerampe gebaut werden soll.Wer glaubt, dass es bei einem Zug in zwei Wochen auf der Strecke Türkismühle -Waldbach oder Hermeskeil bleiben wird, muss sich die Hose schon mit der bekannten Beißzange anziehen. Im Artikel wurde auch den Vorhaltungen bei den Öffnungszeiten widersprochen: Um 17 Uhr, spätestens um 17.30 Uhr wäre Feierabend. Das mag für einzelne Beschäftigte stimmen; für den Lieferverkehr jedoch nicht. Von morgens früh (teilweise schon vor sechs Uhr) bis in die Nacht kommen Lkw aus ganz Europa und bleiben dann bis zum nächsten Tag oder übers Wochenende. Seit einigen Jahren wollten wir das Problem lösen und nun vermitteln die Verantwortlichen der Firma Gihl, dass das für sie alles sehr überraschend sei. So kann und darf es nicht weiter gehen. Tanja Hamm, Sötern