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Anleitung zum gezielten Lernen an der Erweiterten Realschule Freisen

Anleitung zum gezielten Lernen an der Erweiterten Realschule Freisen

Freisen. Die Erweiterte Realschule Freisen hat nach dem ersten erfolgreichen Schuljahr den nächsten Schritt ihres neuen pädagogischen Konzeptes umgesetzt. Mit der Einführung so genannter Pensenbücher werden die Schülerinnen und Schüler immer stärker zum eigenverantwortlichen Lernen geführt

Freisen. Die Erweiterte Realschule Freisen hat nach dem ersten erfolgreichen Schuljahr den nächsten Schritt ihres neuen pädagogischen Konzeptes umgesetzt. Mit der Einführung so genannter Pensenbücher werden die Schülerinnen und Schüler immer stärker zum eigenverantwortlichen Lernen geführt. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der ERS Freisen im fünften Schuljahr gelernt haben, ihr Lernen selbstständig zu organisieren, arbeiten sie nunmehr im sechsten Schuljahr mit so genannten Pensenbüchern. In diesem Begriff steckt das Wort "Pensum" . Es handelt sich um eine von den Schülern geführte Mappe, in der die Aufgaben aufgelistet sind, die jeder Einzelne innerhalb eines Quartals bearbeiten muss. Das gemeinsame Lernen von Schülern unterschiedlicher Begabung ist eine wichtige Säule, auf der das pädagogische Konzept der Freisener Realschule beruht. Gerade dieser Tatsache werden die neuen Pensenbücher gerecht. So bestimmen die Freisener Schülerinnen und Schüler ihr Lerntempo selbst. Schüler, die in einem Fach besser sind als ihre Mitschüler, werden nicht in ihrem Lerntempo gebremst, sondern erhalten bei Bedarf zusätzliche und schwierigere Aufgaben, so genannte "Aufgaben für Experten". Lernt ein Schüler langsamer, erhält er die Zeit, die er individuell benötigt, um seine Grundaufgaben zu erfüllen. Diese Art des Arbeitens eröffnet dem Lehrer während des Unterrichts Freiräume, in denen er den Schülern individuell Hilfestellung leisten kann. Somit dienen die Pensenbücher der Anleitung zum gezielten Lernen und als Kontrollsystem für das Erreichen aller wesentlicher Lerninhalte, ohne Gefahr zu laufen, wichtige Lernschritte zu übersehen. Auch die Eltern sind jederzeit optimal über den Lernstand ihres Kindes informiert. Sie erfahren, was von ihrem Kind erwartet wird, ob es schon viel geschafft hat oder hier und da noch Unterstützung benötigt. Da die Lehrer wöchentlich die Pensenbücher kontrollieren und bewerten, haben sie einen ständigen Überblick über den individuellen und allgemeinen Lernstand ihrer Schüler. red