Am Museumstag: 3000 Schmuck- und Edelsteine bewundern

Am Museumstag: 3000 Schmuck- und Edelsteine bewundern

Oberkirchen. Zum Internationalen Museumstag sind am Sonntag, 18. Mai, alle Mineralienfreunde, Archäologen und Heimatforscher ins Mineralogische Museum Oberkirchen eingeladen. Dann ist das Mineralogische Museum in Oberkirchen von zehn Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können in zwei Präsentationsräumen über 3000 Edel- und Schmucksteine bewundern

Oberkirchen. Zum Internationalen Museumstag sind am Sonntag, 18. Mai, alle Mineralienfreunde, Archäologen und Heimatforscher ins Mineralogische Museum Oberkirchen eingeladen. Dann ist das Mineralogische Museum in Oberkirchen von zehn Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher können in zwei Präsentationsräumen über 3000 Edel- und Schmucksteine bewundern. Etwa 1500 davon kommen aus der Region Oberkirchen-Weiselberg. Stark vertreten sind Achate, Jaspis, Quarze, Amethyst und versteinerte Hölzer. Das Glanzstück der Ausstellung ist die "untergehende Sonne", ein prachtvoller Achat, der an ein Kunstwerk von Vincent van Gogh erinnert. Zu den mineralischen Präsentationen kommt noch die Statue des römischen Götterschmiedes Vulcanus hinzu, die als Dauerleihgabe im Museum steht. Im gleichen Raum wird in einer Sonderausstellung die Archäologie der Gemeinde Freisen vorgestellt. In deren Mittelpunkt steht das keltische Bronzepferdchen, das im Wappen von Freisen seinen festen Platz hat.Interessant für die Besucher ist auch der altrömische Töpferofen in der Schutzhütte "Osternaha" hinter dem Museum, der im Oktober 2007 eingeweiht wurde. Hier fanden Ende April und Anfang Mai weitere Restaurierungsarbeiten statt. Die Repliken der römischen Gefäße, wie Koch- und Essgeschirr, die bisher im Museum aufbewahrt wurden, kann man jetzt in der Brennkammer des Töpferofens sehen. Die Archäologen Edith und Eric Glansdorp aus Neipel haben die Arbeiten ausgeführt. kpInfos: Museumsleiter Peter Finkler, Telefon (06855) 332.