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Alte Zeiten leben wieder auf

Alte Zeiten leben wieder auf

St. Wendel. "Weißt du noch... und wie es früher war". Unter diesem Motto trafen sich am Samstag ehemalige Bewohner der Hennergasse in Angel's Hotel, um gemeinsam über vergangene Zeiten zu sprechen. Dazu eingeladen hatte Walpurga Becker-Roth. "Vieles hat sich in den vergangen Jahren verändert, selbst an uns ist nicht alles spurlos vorüber gegangen

St. Wendel. "Weißt du noch... und wie es früher war". Unter diesem Motto trafen sich am Samstag ehemalige Bewohner der Hennergasse in Angel's Hotel, um gemeinsam über vergangene Zeiten zu sprechen. Dazu eingeladen hatte Walpurga Becker-Roth. "Vieles hat sich in den vergangen Jahren verändert, selbst an uns ist nicht alles spurlos vorüber gegangen. Aus diesen Gründen wäre eine zahlreiche Teilnahme erwünscht", schrieb sie noch in ihrer Einladung. Doch mit so großer Resonanz hätte sie nicht gerechnet. "Das beweist, dass das Interesse zur Heimatverbundenheit nicht verloren gegangen und in der heutigen, schnelllebigen Zeit auch nicht immer verwunderlich ist", erklärt sich Becker-Roth die vielen Besucher. Die Hennergasse ist ein Sammelbegriff für den Zusammenschluss aus Hospitalstraße, Luisenstraße und Dreieckstreffen, und eben diese wurden zu Beginn der Veranstaltung besucht. Großes Staunen machte sich breit, als viele der nicht mehr in St. Wendel lebenden Teilnehmer der Veränderungen gewahr wurden, die ihre Geburtsstätten im Laufe der Zeit mitgemacht haben. Umso mehr Gesprächsstoff gab es für das anschließende Beisammensein, bei dem gemeinsame Erlebnisse aus vergangenen Tagen wieder wach werden durften. Dabei half auch ein kurzer Vortrag von Toni Leißmann, der Gegenwärtiges und Gewesenes miteinander verband. Einer der Besucher des Treffens war Franz Niehl aus Trier. Er lebte einst in der Hospitalstraße und war voller Neugier zu dem Treffen erschienen. "Wenn man älter wird, denkt man gerne an die eigene Herkunft zurück. Und natürlich möchte man auch wissen, was aus seinen Freunden von früher geworden ist", erklärt der 66-Jährige seine Teilnahme bei "Weißt du noch... und wie es früher war". Es sei schön, mal wieder mit alten Bekannten reden zu können, leider müsse man aber auch immer wieder feststellen, wie sehr die einzelnen Biografien sich mit den Jahren auseinander entwickelt haben, so Niehl. Trotzdem würde er jederzeit wieder an solch einem Treffen teilnehmen. Seine Meinung teilten auch die anderen Besucher, die an diesem Tag nicht nur die vergangenen Jahre wieder aufleben ließen, sondern auch alte und neue Freunde fanden.