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Alsweilers Abwehr ist ein Bollwerk

Alsweilers Abwehr ist ein Bollwerk

Alsweiler. Der SC Alsweiler ist Tabellenführer, die SG Bostalsee Dritter in der Fußball-Bezirksliga St. Wendel. Schaut man sich den Punkteabstand an, scheinen jedoch Welten zwischen den beiden Clubs zu liegen. Alsweiler hat mit 55 Punkten schon 14 Zähler mehr gesammelt als die SG Bostalsee (41). Dazwischen liegen die SF Güdesweiler mit 49 Punkten

Alsweiler. Der SC Alsweiler ist Tabellenführer, die SG Bostalsee Dritter in der Fußball-Bezirksliga St. Wendel. Schaut man sich den Punkteabstand an, scheinen jedoch Welten zwischen den beiden Clubs zu liegen. Alsweiler hat mit 55 Punkten schon 14 Zähler mehr gesammelt als die SG Bostalsee (41). Dazwischen liegen die SF Güdesweiler mit 49 Punkten."Angesichts des Abstandes denke ich, dass es für uns nur um die ersten beiden Plätze geht", sagt SCA-Trainer Stefan Markowski. Er glaubt also nicht, dass der kommende Gegner vom Bostalsee (Sonntag um 15 Uhr in Alsweiler) noch ins Titelrennen eingreifen kann. Trotzdem hat er Respekt vor der SG. "Von den Namen her haben sie mit Spielern wie Michael Zägel, Jochen Biegel oder Mike Bach die beste Mannschaft der Klasse", erklärt Markowski.

Die erfolgreichste Mannschaft trainiert aber er. Nach der 1:2-Auftaktniederlage im August zu Hause gegen Scheuern blieb Alsweiler in den 21 darauf folgenden Begegnungen ungeschlagen. Und das verdankt der Ligaprimus vor allem seiner starken Defensive. Nur 16 Gegentore in 22 Spielen sind absolute Ligaspitze. In der Offensive ist Alsweiler zwar auch nicht schlecht (48 Tore), allerdings gibt es dort mit Güdesweiler (70), der SG Bostalsee (68), dem SV Urexweiler (52) und dem SV Wolfersweiler (52) vier Teams, die öfter trafen. "Wir haben keinen echten Torjäger", weiß auch Markowski. Pascal Wagner und Alexander Bolz sind mit acht Treffern die erfolgreichsten Schützen. In der Torschützenliste liegen sie gerade mal auf Rang 26.

Sollte Alsweiler mit der starken Defensive am Ende den Titel holen, wäre dies ein Beweis, dass das alte Fußballer-Sprichwort "In der Offensive gewinnt man Spiele, in der Defensive Meisterschaften", immer noch Gültigkeit hat. Unabhängig davon, ob dem SCA der Aufstieg in die Landesliga gelingt oder nicht, will Trainer Markowski den Kader nur bedingt verändern: "Wir sind für beide Ligen gut gerüstet." Zwei Neuzugänge von außen stehen fest, deren Namen Markowski aber noch nicht verraten will. Zudem rücken drei A-Jugendliche in den Bezirksliga-Kader auf. Einer davon ist Carsten Rauber, der schon Erfahrung in der ersten Mannschaft gesammelt hat. Von ihm erwartet sich Markowski einiges. "Er ist ein richtig Guter."sem