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Abstiegsfrage in der Kreisliga A: Es kann noch drei Teams treffen

Abstiegsfrage in der Kreisliga A: Es kann noch drei Teams treffen

Kreis St. Wendel. Während die Meisterschafts-Entscheidung in der Fußball-Kreisliga A Schaumberg schon vor Wochen gefallen ist, und die Sportfreunde Winterbach die Spielklasse in Richtung Bezirksliga verlassen, bleibt es im Tabellenkeller auch vor dem letzten Spieltag spannend

Kreis St. Wendel. Während die Meisterschafts-Entscheidung in der Fußball-Kreisliga A Schaumberg schon vor Wochen gefallen ist, und die Sportfreunde Winterbach die Spielklasse in Richtung Bezirksliga verlassen, bleibt es im Tabellenkeller auch vor dem letzten Spieltag spannend. Drei Teams können noch aus der A-Klasse in die Kreisliga B absteigen: Die beste Ausgangssituation im Kampf um den Klassenverbleib hat der SV Hofeld III mit 28 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz. Es folgen der Vorletzte aus Furschweiler mit 26 und Tabellenschlusslicht Güdesweiler mit 25 Punkten. Bei nur einem Absteiger kann Hofeld also zumindest nicht mehr direkt absteigen. Bei einer Niederlage am Sonntag beim Meister in Winterbach und gleichzeitigen Siegen der beiden Verfolger würde es ein Entscheidungsspiel von Hofeld gegen Güdesweiler geben. "Der Spagat mit drei Mannschaften war für einen kleinen Verein wie uns nicht einfach zu bewältigen. Wenn wir die Klasse halten, brauchen wir auf jeden Fall sechs bis sieben neue Spieler für die dritte Mannschaft", sagt SVH-Trainer Norbert Rolshausen, der häufig mit personellen Engpässen zu kämpfen hatte. Personell eng war es diese Spielzeit auch in Furschweiler. Aber auch der SVF kann ein Happy End noch aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen Urweiler erreichen. Sollte Güdesweiler nicht gewinnen, reicht sogar ein Unentschieden.Schlusslicht Güdesweiler hat die schlechteste Ausgangsposition. Selbst bei einem eigenen Sieg im Lokalderby bei der SG Gronig-Oberthal sind die Sportfreunde auf Schützenhilfe von Urweiler und Winterbach angewiesen. "Wir wollen uns von Gronig-Oberthal nicht in die B-Klasse schießen lassen", hofft der Vereinsvorsitzende Lars Kaas, dass es zumindest mit einem eigenen Erfolg klappt. sem