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25 053 Euro für die Ostertalstrecke

25 053 Euro für die Ostertalstrecke

St. Wendel. Die Ostertalstrecke war von der Stilllegung bedroht, seit sich die Deutsche Bahn AG aus dem Betrieb der Strecke zurückgezogen hatte. Der Landkreis St. Wendel hat daraufhin den Eigenbetrieb ÖPNV und Schienennetz Landkreis St. Wendel gegründet, der den Betrieb der Ostertalstrecke aufrechterhalten soll

St. Wendel. Die Ostertalstrecke war von der Stilllegung bedroht, seit sich die Deutsche Bahn AG aus dem Betrieb der Strecke zurückgezogen hatte. Der Landkreis St. Wendel hat daraufhin den Eigenbetrieb ÖPNV und Schienennetz Landkreis St. Wendel gegründet, der den Betrieb der Ostertalstrecke aufrechterhalten soll. Da sich die Strecke in einem sehr schlechten Zustand befand - unter anderem waren mehrere Langsamfahrstrecken mit zehn Stundenkilometern vorhanden - wurde ein Zehn-Jahresplan erstellt, der sicherstellt, dass die Strecke so verbessert wird, dass auf der Gesamtlänge wieder eine Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gefahren werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, sind jährlich Investitionen von rund 35 700 Euro erforderlich. Einschließlich der nunmehr bewilligten Finanzierungsrate hat das Land in insgesamt zehn Finanzierungsabschnitten rund 250 000 Euro zur Verfügung gestellt. Dies entspricht einer Förderquote von 70 Prozent der jährlichen Investitionskosten. Damit wurde der Landkreis in die Lage versetzt, die Investitionen zur Verbesserung des Zustandes der Strecke zu tätigen.Außerdem wurden entlang der Bahnstrecke zehn Bahnsteige neu gebaut oder erneuert. An diesen Kosten hat sich das Land mit Mitteln der touristischen Infrastruktur in Höhe von 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten beteiligt. Dadurch wurde es möglich, dass auf der Strecke wieder in regelmäßigen Zeitabständen touristische Fahrten durchgeführt werden können.Laut Mitteilung des Wirtschaftsministeriums sind die Investitionen zur Verbesserung des Zustandes der Bahnstrecke Ottweiler-Schwarzerden ein Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftsnahen und touristischen Infrastruktur des Landkreises St. Wendel. Zudem würden sie die Chance bieten, neue Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. red