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2,961 Millionen mehr für Schulen

2,961 Millionen mehr für Schulen

St. Wendel. Der Landkreis St. Wendel erhält aus dem Konjunkturprogramm 2,961 Millionen Euro für Investitionen an den weiterführenden Schulen. Diese Summe ist für Projekte gedacht, die zusätzlich zu den für dieses Jahr geplanten Investitionen verwirklicht werden sollen. Deshalb muss der Landkreis einen Nachtragshaushalt aufstellen. Dies hat die Kreisverwaltung getan. Der Kreistag hat den Nachtragshaushalt 2009 in seiner jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedet.

St. Wendel. Der Landkreis St. Wendel erhält aus dem Konjunkturprogramm 2,961 Millionen Euro für Investitionen an den weiterführenden Schulen. Diese Summe ist für Projekte gedacht, die zusätzlich zu den für dieses Jahr geplanten Investitionen verwirklicht werden sollen. Deshalb muss der Landkreis einen Nachtragshaushalt aufstellen. Dies hat die Kreisverwaltung getan. Der Kreistag hat den Nachtragshaushalt 2009 in seiner jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedet.In dem Nachtrag sind alle Investitionen aus dem Konjunkturprogramm aufgelistet. Eine halbe Million Euro ist für die Modernisierung von Funktionsräumen an den weiterführenden Schulen gedacht. Das sind Fachräume, zum Beispiel für Naturwissenschaften oder EDV. Zudem sind folgende Projekte geplant: Gesamtschule Türkismühle: Erneuerung von Fenstern für 270 000 Euro, Gesamtschule Marpingen: Erneuerung von Fenstern und Betonsanierung: 520 000 Euro, Erweiterte Realschule Namborn: Erneuerung von Fenstern und Wärmedämmung: 300 000 Euro, Erweiterte Realschule Freisen: Sanierung der Turnhalle mit Nebenräumen: 705 000 Euro, Gymnasium Wendalinum: Sanierung der Turnhalle mit Sanitärräumen: 520 000 Euro, Einbau eines Gasbrennwertkessels: 113 000 Euro, Cusanus-Gymnasium: Schulhofgestaltung auf der Westseite: 225 000 Euro, Erweiterte Realschule Theley: Sanierung der Schulhoffläche: 400 000 Euro. Zehn Prozent des Geldes tritt der Landkreis an die beiden privaten Schulen im Landkreis ab. 2,5 Prozent gehen an die Freie Waldorfschule in Walhausen, 7,6 Prozent an das Arnold-Jannsen-Gymnasium in St. Wendel. Auch das hat der Kreistag einstimmig beschlossen. 25 Prozent dieser Kosten muss der Landkreis selbst aufbringen. Dafür wird er Kredite aufnehmen. Deshalb erhöht sich auch nicht die Kreisumlage. Mit dieser Umlage finanzieren die Kommunen einen Großteil der Kreisausgaben. Sie müssen zur Finanzierung des Nachtragshaushaltes des Landkreises aber keine zusätzlichen Mittel aufbringen.