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St. Wendel: Die Stadt des heiligen Wendelin im Saarland

Die nach dem heiligen Wendelin benannte Stadt St. Wendel liegt im Nordosten des Saarlandes. Die Stadt und der gleichnamige Landkreis sind bekannt für Kunst, Natur, Architektur und Themenmärkte.

Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus soll im heutigen Vorort Alsfassen ein römisches Landhaus erbaut worden sein. Der heilige Wendalinus soll hier um 600 n. Chr. gelebt haben. Zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert wird der Ort von Basonisvillare in St. Wendel umbenannt. 1328 wird der Ort an Balduin von Luxemburg, den Erzbischof von Trier und somit Kurfürst, verkauft. Im 17. Jahrhundert leidet die Stadt unter dem Dreißigjährigen Krieg und wird von französischen Truppen niedergebrannt. Die heutige Größe der Stadt wird durch die Gebietsreform 1973/74 festgelegt.

Die historische Altstadt mit der Wendelinusbasilika hat aufwendig sanierte Bürgerhäuser und verwinkelte Gassen. Im "Mia-Münster-Haus" können Sie die Dauerausstellung der Künstlerin Mia Münster sowie wechselnde Ausstellungen besichtigen. Das "Missionshaus mit völkerkundlichem Museum" stellt Zeugnisse der Lebens- und Arbeitsweisen anderer Kulturen aus. Die 17 Kilometer lange "Straße der Skulpturen" führt von St.Wendel bis zum Bostalsee und besteht aus 14 Skulpturen von 15 Künstlern. Am Bosenberg befindet sich die Wendelinuskapelle mit Barockaltar und offenen Glockentürmchen.

Über das Jahr verteilt gibt es einen Oster-, Weihnachts-, und Mittelaltermarkt. Weitere Märkte sind der LebensArt Markt für Kunst und Handwerk, der Bauernmarkt, Handwerkermarkt und Winzermarkt. Das Zauberfestival mit Straßenkünstlern lockt Fans der Magie und Illusion an.

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