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St. Ingbert lockt mit vier Tagen Jazz-Musik

St. Ingbert lockt mit vier Tagen Jazz-Musik

Heute beginnt das 31. Festival mit Jasmin Tabatabai, dem Cosmopolitan Sextett, Manhattan Transfer und anderen.

(red) Jazz ist die klassische Musik der USA, so ist es immer wieder zu hören. Doch längst hat die Musikrichtung ihre ursprüngliche Heimat verlassen und einen weltweiten Siegeszug angetreten. Was beim Jazz derzeit angesagt ist, kann man wieder beim 31. Internationalen Jazzfestival St. Ingbert erleben, das von heute bis kommenden Sonntag stattfinden wird. Gleich zum Auftakt am heutigen Donnerstag ein Musterbeispiel. Der Auftritt einer international besetzten Gruppe, deren Mitglieder eine Gemeinsamkeit haben: Sie haben sich alle in Saarbrücken kennengelernt. Zum Auftritt in St. Ingbert werden die sechs Musiker des Cosmopolitan Sextetts wieder zusammenkommen. Im Anschluss kommt Musik aus dem fiktiven Staat Bukrawien, wenn die französische Formation Flying Orkestar mit humorvollem Ethno-Jazz aufspielt (wir berichteten).

Am zweiten Festivaltag, also am Freitag, 31. März, werden nicht nur Autofans von dem Namen Porsche begeistert sein. Tatsächlich setzt sich die Porsche Bigband aus Beschäftigten der Sportwagenschmiede in Zuffenhausen zusammen. Geleitet wird sie vom Profimusiker Meinhard Obi Jenne. Gipsy-Klänge gehören seit einigen Jahren zum Internationalen Jazzfestival St. Ingbert dazu. Drei Stars der Szene werden ihr Können unter Beweis stellen, wenn das Jermaine Landsberger Trio mit Sandro Roy und darüber hinaus mit Echo-Preisträger Giovanni Weiss - auf die Bühne tritt.

Ganz im Zeichen des genreübergreifenden Chansons steht der Festivalsamstag. Den Anfang macht die Sängerin Lucia Cadotsch, die im Trio das aktuelle Projekt Speak Low vorstellt. Eine Künstlerin, die man in erster Linie vom Bildschirm und Leinwand kennt, setzt den Abend fort. Dabei macht das Publikum in der Stadthalle die Erfahrung, dass Jasmin Tabatabai auch eine begabte Sängerin ist, die vom Chanson bis zum Jazzstandard über eine beachtliche Bandbreite verfügt. Unter anderem wird sie Songs aus dem Film "Die Legende von Paul und Paula" singen. Gute Gelegenheit also, diesen erfolgreichen DDR-Film der Defa-Studios im Anschluss in Zusammenarbeit mit der Kinowerkstatt St. Ingbert auf großer Leinwand zu zeigen.

Weltstars aus den USA werden am letzten Festivaltag, Sonntag, 2. April, nach St. Ingbert reisen. Die legendären The Manhattan Transfer stellen ihr unvergleichliches Repertoire aus vier Jahrzehnten musikalischer Erfolgsgeschichte vor. Übrigens der erste von nur drei Deutschland-Auftritten während ihrer Europa-Tournee 2017.

www.experience-jazz.de

Zum Thema:

Für besondere Fans der Blue Notes gibt es ein Abonnement für alle Tage. Dies garantiert einen festen Platz, der jedoch nicht an eine Person gebunden ist. Abonnements können also auch während des Festivals weitergegeben werden. In Kategorie eins kosten die Abos 90, in Kategorie zwei 75 und in Kategorie drei 60 Euro. Ermäßigte Karten für bestimmte Personengruppen kosten jeweils 15 Euro weniger. Ein Nachweis ist erforderlich. Selbstverständlich gibt es auch Karten für die einzelnen Festivaltage, die für alle Auftritte am jeweiligen Abend gültig sind. Karten für die Abende des 31. Internationalen Jazzfestivals St. Ingbert am Donnerstag kosten in Kategorie eins 25 Euro, in Kategorie zwei 20 und in Kategorie drei 15 Euro. Am Freitag und Samstag sind jeweils 30/25/20 Euro zu zahlen. Das Konzert mit The Manhattan Transfer kostet 45/ 35/25 Euro. Ermäßigte Karten kosten jeweils fünf Euro weniger. Erhältlich sind die Tickets bei den Reservix-Vorverkaufsstellen, Internet: www.reservix.de .