Spendenaufruf für Familie von Gewalttat-Opfer bringt 15 000 Euro

Kostenpflichtiger Inhalt: Spendenaktion : 15 000 Euro Spenden für Familie von Opfer

er Spendenaufruf ihrer Nachbarn für die Familie von Susanne Schulz ist auf sehr große Resonanz gestoßen. In nicht mal zwei Wochen seitdem die Saarbrücker Zeitung berichtete, sind bereits 15 000 Euro zusammengekommen, teilte jetzt die Initiative Hilfe für Einzelschicksale aus Dillingen mit, die die Sammlung der Spenden betreut.

Der Mann von Susanne Schulz war am 7. Februar 2019 von einer früheren Lebensgefährtin vor seiner Massagepraxis in Köllerbach erschossen worden. Die 57-jährige Frau hatte mehrere Schüsse auf den 46-Jährigen abgegeben. Nach der Tat ließ sie sich ohne Widerstand von der Polizei festnehmen.

Susanne Schulz und ihre drei Kinder, darunter ein sechs Monate altes Baby, stehen seitdem ohne größere Einkünfte da. Zwar arbeitet Schulz inzwischen wieder mit einer halben Stelle in einer Klinik, doch das Haupteinkommen der Familie fehlt. Die finanziellen Reserven der Schulz’ wurden kürzlich zudem für die Sanierung ihres Hauses in Schwarzenholz  komplett aufgezehrt. Nun fürchtet die zutiefst traumatisierte Familie, dass sie das Haus, das überdies mit einem Kredit belastet ist, aufgeben muss. Susanne Schulz ist ihren Nachbarn und den vielen Spendern für die Hilfe sehr dankbar.

Wer für die Familie spenden will, kann das weiterhin tun unter folgender Bankverbindung: DE 44 5935 0110 0224 5077 72, BIC: KRSADE55XXX. Dazu bitte das Stichwort „Susanne Schulz“ angeben. Die Initiative Hilfe für Einzelschicksale weist darauf hin, dass derjenige, der eine Spendenquittung möchte, bitte auch die dazu nötigen Angaben macht. Die Initiative ist erreichbar unter Tel. (0 68 31) 70 14 20. Oder per Mail: kontakt@hilfe-einzelschicksale.de.

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