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Spatenstich für ein Stück Zukunft

Spatenstich für ein Stück Zukunft

Saarbrücken. Nachdem die Arbeiten zur Modernisierung und Erweiterung der Kita Schönbach bereits Ende des vergangenen Jahres begonnen hatten, wurde jetzt auch der offizielle Spatenstich vollzogen.Bislang hat die Kita, die vom Verein Kindertagesstätte am Schenkelberg betrieben wird, 36 Plätze in zwei Gruppen. Zehn Krippenplätze werden künftig hinzukommen

Saarbrücken. Nachdem die Arbeiten zur Modernisierung und Erweiterung der Kita Schönbach bereits Ende des vergangenen Jahres begonnen hatten, wurde jetzt auch der offizielle Spatenstich vollzogen.Bislang hat die Kita, die vom Verein Kindertagesstätte am Schenkelberg betrieben wird, 36 Plätze in zwei Gruppen. Zehn Krippenplätze werden künftig hinzukommen. Rund eine Million Euro - überwiegend aus Fördergeld - werde investiert. Fertig sein soll der Erweiterungsbau - ausgebaut wird die Kita von der Saarland Heilstätten GmbH (SHG) - Anfang 2013.

Wie Bildungs-Staatssekretär Stephan Körner lobte auch Regionalverbandsdirektor Peter Gillo beim Spatenstich das zweisprachige Konzept der Einrichtung, die nur wenige Schritte von der deutsch-französischen Grenze entfernt liegt: "Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt." Um zu unterstreichen, dass dem so ist, begrüßten die Kinder ihre Gäste mit Liedern in den Sprachen der Nachbarn.

Gillo freute auch, dass der Regionalverband mit dem Erweiterungsbau dem Ziel der 35-Prozent-Quote an Krippenplätzen um weitere zehn Plätze näher komme. 250 zusätzliche Plätze seien derzeit im Regionalverband in Planung, heißt es in einer Pressemitteilung. Familie und Beruf miteinander in Einklang zu bringen, das wiederum sei ein Anliegen, das Gillo in seiner Rolle als SHG-Aufsichtsratsvorsitzender beschäftige. Daher kommt er zu dem Schluss: "Das wird die SHG als Arbeitgeber noch attraktiver machen."

"Der Bau von Kindertagesstätten ist immer auch ein Stück Zukunft", sagte Rudolf Altmeyer, Verwaltungsdirektor der SHG-Kliniken Sonnenberg. Früher seien in der Kita Schönbach zumeist Kinder von Mitarbeitern und Patienten der SHG betreut worden, heute stehe die Einrichtung auch den Familien aus der Umgebung offen. red