Sonnenberg-Klinik feiert Jubiläum

Saarbrücken. Ende der 60er Jahre wurde eine zunehmende psychiatrische Unterversorgung im Großraum Saarbrücken festgestellt. Die Alternativen im Saarland hießen bis dahin Merzig oder Homburg. Dort waren das Landeskrankenhaus mit rund 1000 Betten und die Universitätskliniken zuständig für eine Aufnahme psychiatrischer Patienten

Saarbrücken. Ende der 60er Jahre wurde eine zunehmende psychiatrische Unterversorgung im Großraum Saarbrücken festgestellt. Die Alternativen im Saarland hießen bis dahin Merzig oder Homburg. Dort waren das Landeskrankenhaus mit rund 1000 Betten und die Universitätskliniken zuständig für eine Aufnahme psychiatrischer Patienten. Zunächst wurde die Einrichtung einer neuen Landesnervenklinik geprüft. Dann aber kamen freie Kapazitäten im Geriatrie-Neubau der SHG-Kliniken Sonnenberg in den Blick. Sie boten eine günstige Alternative und darüber hinaus eine adäquate Versorgung im Ballungsraum Saarbrücken. So erhielt der Sonnenberg den Zuschlag.Am 2. Januar 1971 eröffnete die Psychiatrie auf dem Sonnenberg. Die Sozialpsychiatrische Klinik bot als akademisches Lehrkrankenhaus Platz für 132 Kranke aus dem Versorgungsgebiet Saarbrücken. Mit heute insgesamt 213 Betten und 81 teilstationären Plätzen bilden die SHG-Kliniken Sonnenberg nach eigenen Angaben die größte Fachklinik für Psychiatrie im Saarland. Das Behandlungsangebot reicht von der Kinder- und Jugendpsychiatrie über die Erwachsenenpsychiatrie bis hin zu Gerontopsychiatrie. Darüber hinaus verfügt die Klinik über eine stationäre und teilstationäre Reha-Einrichtung, ein Soziopsychiatrisches Integrationszentrum, Ambulanzen, Substitutionsvergabestellen und einen häuslichen psychiatrischen Pflegedienst.

"Es ist schwerpunktmäßig unser Anliegen, unseren Patienten eine möglichst umfassende und ganzheitliche therapeutische Versorgung zu bieten", sagt Chefarzt Dr. Wolfgang Hofmann. red

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