Sogar ein Großstädter aus dem Rheinland schätzt das Leben in Gronig

Sogar ein Großstädter aus dem Rheinland schätzt das Leben in Gronig

Gronig. Dass es sich im Oberthaler Ortsteil Gronig zu leben lohnt, das haben am Freitagabend Bürger glaubwürdig unter Beweis gestellt, die ins Gasthaus "Zum Krug im grünen Kranze" gekommen waren. Sie folgten damit einer Einladung der Saarbrücker Zeitung, sich am Dorfgespräch zu beteiligen. Leidenschaftlich schilderten die Menschen die Vorzüge, in dem kleinen Dorf zu wohnen

Gronig. Dass es sich im Oberthaler Ortsteil Gronig zu leben lohnt, das haben am Freitagabend Bürger glaubwürdig unter Beweis gestellt, die ins Gasthaus "Zum Krug im grünen Kranze" gekommen waren. Sie folgten damit einer Einladung der Saarbrücker Zeitung, sich am Dorfgespräch zu beteiligen. Leidenschaftlich schilderten die Menschen die Vorzüge, in dem kleinen Dorf zu wohnen. Wie sie sich für die Gemeinschaft engagieren und Verbesserungsvorschläge einbringen, um das Leben hier noch lebenswerter zu gestalten.Und nicht nur die, die schon seit ihrer Geburt hier beheimatet sind, fühlen sich wohl. Johann Peltzer aus Leverkusen ist der Liebe wegen hier geblieben und genießt Gronig in vollen Zügen. "In der Großstadt hast Du keine Nachbarn. Dort habe ich in einem Haus mit 72 Parteien gelebt und keinen gekannt. Da werden die erst auf dich aufmerksam, wenn du anfängst zu stinken", berichtete er mit rheinländischem Humor. Nein, er wolle nicht mehr hier weg, setzt unter anderem auf die hier schätzen gelernte Nachbarschaftshilfe.Doch trotz aller Treue zur Heimat - oder eben genau deshalb - sollen Probleme nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden. Da sprach Margarete Scheid die ihrer Meinung nach unzureichende Anbindung des Dorfes an den Busverkehr an. Hier erwarte sie eine bessere Abstimmung zwischen Ankunftszeiten der Züge aus Frankfurt in St. Wendel mit den Abfahrtszeiten der regionalen Buslinien über Gronig. Scheid: "Wer in St. Wendel ankommt, dem ist der Bus gerade vor der Nase weggefahren." Und Marianne Biegel wünschte sich eine engere Zusammenarbeit der Oberthaler Gemeindearbeiter mit dem Ortsvorsteher - ihrem Sohn Christian. Dann sei ihrer Meinung nach die Pflege öffentlicher Plätze schneller zu bewerkstelligen.Ein Lob bekamen übrigens die SZ-Zusteller an diesem Abend: Biegel: "Die sind sehr pünktlich und ordentlich." Zustimmung kam von den übrigen Diskussionsteilnehmern.

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