So vielseitig ist die Ringwallschule

So vielseitig ist die Ringwallschule

Primstal. Eine "Klingende Ringwallschule" überzeugte am Samstag mit ihren musikalischen Darbietungen eine große Zahl von Zuhörern. Es waren in erster Linie die Eltern und Großeltern der Schülerinnen und Schüler, die in der Turnhalle auf der Bühne standen und unter der Leitung des Musiklehrers Christoph Demuth sangen und auf Instrumenten spielten

Primstal. Eine "Klingende Ringwallschule" überzeugte am Samstag mit ihren musikalischen Darbietungen eine große Zahl von Zuhörern. Es waren in erster Linie die Eltern und Großeltern der Schülerinnen und Schüler, die in der Turnhalle auf der Bühne standen und unter der Leitung des Musiklehrers Christoph Demuth sangen und auf Instrumenten spielten. Nachdem sich die einzelnen Klassen ihrem Publikum vorgestellt hatten, begann die Klasse fünf mit den beiden lustigen Liedern "Der Hahn ist tot" und "Was sagt der Frosch, wenn er verliebt ist?" Fröhlich ging es auch bei den "Dreizehn kleinen Affen" und beim "Froschkonzert mit Dagobert" der Klasse sechs zu.

150 Zuhörer in der Halle

In die Musikwerkstatt der beiden Klassen konnten die 150 Besucher des Konzertes anschließend hineinhören. Dabei klangen bekannte Lieder wie "Hejo, spann den Wagen an", "Bergvagabunden" und "Auf der Mauer, auf der Lauer" an. Jenifer Geldt spielte die Blockflöte und Sabrina Jakovleva das Klavier. Vier Stücke präsentierte die Klasse sieben, danach Samuel Cerdan auf dem Klavier eine eigene Komposition. "Die fantastischen Vier" (Max Limke, Nico Kahn, Stefan Becker und Matthias Baldy) eroberten sich mit den Liedern "Mein kleiner grüner Kaktus" und "Ein Freund, ein guter Freund" rasch die Herzen der Zuhörer. Einen ganz besonderen Hörgenuss hielt die Klasse neun mit dem Sprechlied "Zwerg" bereit. Nachdem der Shanty-Chor der Klasse neun aufgetreten war versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler zum großen Finale auf der Bühne und sangen "Fertig, fertig, Schluss und aus." Christoph Demuth hatte mit den Proben nach den Herbstferien begonnen und für diesen Tag ein vielseitiges Liedprogramm zusammengestellt. Noch vor Weihnachten soll das Konzert auf CD erscheinen.

Beim Adventsbasar in verschiedenen Klassenräumen, der eine heimelige Stimmung verbreitete, konnten die Besucher auf Entdeckungsreise gehen. Das Angebot war vielfältig, angefangen von Tischdecken über Strick- und Bastelsachen bis hin zum Weihnachtsgebäck. Die Klasse von Lehrer Werner Finkler war im Herbst in den Wald gegangen und hatte Wurzelstöcke gesammelt, aus denen die Schüler kleine Krippenlandschaften herstellten. Der 13-Jährige Leon Quack war einer von ihnen und berichtete: "Im Werkraum haben wir die Wurzelstöcke sauber gemacht, sie dann auf Platten gesetzt und den Stall und sein Umfeld nach eigenen Ideen verziert. Die Krippenfiguren bekamen wir von unserer Schule."

Schulleiter Martin König freute sich über den hervorragenden Besuch der beiden Veranstaltungen: "Es waren nicht nur die Eltern unserer Schüler da, sondern auch Eltern von Kindern der Grundschule, die sich informiert haben, was wir so alles anbieten." Der 15-jährige Maximilian Neitz half mit, die Gäste in der Caféreria zu bewirten. "Ich bin seit der fünften Klasse in der Ringwallschule, einen Adventsbasar mit einem Konzert hatten wir noch nie. Es war ein gelungener Tag", sagte der Schüler.

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