So kommen Pyrenäenhunde zu uns

So kommen Pyrenäenhunde zu uns

Marpingen. "Ein Hund ist wie ein vollwertiges Familienmitglied." Mit Überzeugung sagt das der Marpinger Karl-Josef Rühl, der im wahrsten Wortsinn auf den Hund gekommen ist. Er züchtet Pyrenäen-Hütehunde, auf französisch Berger des Pyrénées. Eine seltene Rasse, die schon vor 200 Jahren in den Pyrenäen lebte und von denen es in Deutschland nicht viele gibt

Marpingen. "Ein Hund ist wie ein vollwertiges Familienmitglied." Mit Überzeugung sagt das der Marpinger Karl-Josef Rühl, der im wahrsten Wortsinn auf den Hund gekommen ist. Er züchtet Pyrenäen-Hütehunde, auf französisch Berger des Pyrénées. Eine seltene Rasse, die schon vor 200 Jahren in den Pyrenäen lebte und von denen es in Deutschland nicht viele gibt. Rühl und Frau Christa hatten schon immer einen Hund. Als sie in Berlin wohnten, war es ein Pudel. "Der war ideal für diese große Stadt", berichtet Rühl. In Marpingen suchte das Paar nach einem neuen Hund. "Wir wälzten Hundebücher und fanden darin das Bild eines Pyrenäen-Hütehundes", erinnert sich Christa Rühl. "Das war der Hund, den wir suchten, nicht so groß, intelligent und lebhaft. Und sie lachen die Menschen an." In Kleve kauften sie sich einen neun Monate alten Rüden und gaben ihm den Namen "Petit Prince vom Wunderhorn". Den kleinen Prinzen stellte Karl-Josef Rühl später in Stuttgart aus und erhielt für ihn die Note "Vorzüglich". Von diesem Zeitpunkt an fand der Marpinger Gefallen daran, Ausstellungen zu besuchen. 1991 bekam das Tier bei der Weltausstellung in Dortmund den Titel "Drittschönster Hund dieser Rasse weltweit". Außer verschiedenen weiteren Erfolgen bekam der Berger auch die Bezeichnung "Champion des Verbandes Deutscher Hundezüchter". Mit der Hündin "Isabella vom Wunderhorn" legte das Ehepaar 1993 den Grundstein für die spätere Zuchtstätte "Du petit Filou". 2005 kam der erste Wurf mit fünf Welpen zur Welt. "Was uns an dem Berger immer wieder begeistert, ist, dass genetisch alle Eigenschaften vorhanden sind, die man von einem Hütehund erwartet", sagt Christa Rühl. "Den Hund kann man für alles begeistern, er ist sehr gelehrig und hat eine schnelle Auffassung." Zuchtziel der Rühls: die Ursprünglichkeit und die Gesundheit der Rasse erhalten. Als Mitglied im Club Berger des Pyrénées (CBP) fühlen sie sich in einer starken Gemeinschaft. gtr