1. Saarland

So klang das Saarland vor 100 Jahren

So klang das Saarland vor 100 Jahren

Saarlouis. Der Saarlouiser Organist Joachim Fontaine präsentierte in der evangelischen Kirche in Saarlouis seine neue CD mit dem Titel "Orgel-Romantik entlang der Saar". Darauf zu hören sind Komponisten, die vom romantischen 19. Jahrhundert bis in die Jahre zwischen den beiden Weltkriegen im deutsch-französischen Grenzraum an der Saar gewirkt und gelebt haben

Saarlouis. Der Saarlouiser Organist Joachim Fontaine präsentierte in der evangelischen Kirche in Saarlouis seine neue CD mit dem Titel "Orgel-Romantik entlang der Saar". Darauf zu hören sind Komponisten, die vom romantischen 19. Jahrhundert bis in die Jahre zwischen den beiden Weltkriegen im deutsch-französischen Grenzraum an der Saar gewirkt und gelebt haben.Auf der CD eröffnet Fontaine den musikalischen Reigen mit Ludwig Boslet, gefolgt von Wilhelm Metz, Karl Roeder, Johann Joseph Veith, August Witlberger, Hermann Küster und schließlich Friedrich Gernsheim.

Mit diesen Komponisten präsentiert Joachim Fontaine saarländische Musik, wie sie im 19. und frühen 20. Jahrhundert erklang. Ein Großteil der Werke sind Welt-Ersteinspielungen. Ein umfangreiches CD-Booklet informiert über Leben und Werke der Komponisten.

Für Fontaine war es ein besonderes Anliegen, die Führer-Skrabl-Orgel in der evangelischen Kirche in Saarlouis mit all ihren Facetten und Klangfarben vorzustellen. Das Instrument wurde 2001 eingeweiht und bereichert seither eine vielfältige Musikpraxis in Liturgie und Konzert. Mit ihren 43 Registern auf drei Manualen besitzt die Orgel die idealen Voraussetzungen, um die "Musica Sacra" des 19. Jahrhunderts zu dokumentieren. Diese Dokumentation ist ein Ziel des Arbeitskreises "Regionale Musikgeschichte", der vor drei Jahren durch die "Akademie für Alte Musik im Saarland" ins Leben gerufen wurde. Weitere Partner bei diesem CD-Projekt sind die Stadt Saarlouis, die evangelische Kirchengemeinde und der Saarländische Rundfunk. red

Die CD ist erhältlich im Fachhandel zum Preis von 18 Euro, im Rathaus für 15 Euro.