1. Saarland

So jung und schon so gutFeuerwehr-Nachwuchs glänzt am Familientag

So jung und schon so gutFeuerwehr-Nachwuchs glänzt am Familientag

St. Wendel. Im Sportzentrum St. Wendel konnte jetzt die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erworben werden. Acht Mannschaften in Gruppenstärke von je neun Jugendlichen aus dem Kreis St. Wendel traten an und beendeten den Wettkampf erfolgreich. Damit dürfen nun weitere 72 junge Floriansjünger ab sofort die Leistungsspangen an ihrer Uniform tragen

St. Wendel. Im Sportzentrum St. Wendel konnte jetzt die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erworben werden. Acht Mannschaften in Gruppenstärke von je neun Jugendlichen aus dem Kreis St. Wendel traten an und beendeten den Wettkampf erfolgreich. Damit dürfen nun weitere 72 junge Floriansjünger ab sofort die Leistungsspangen an ihrer Uniform tragen. Dazu war die Schlagkraft der gesamten Gruppe ausschlaggebend, um möglichst viele Punkte zu erreichen.Als beste Mannschaft bestand die Gruppe zwei aus der Gemeinde Tholey die Bewährungsprobe, gefolgt von der Gruppe zwei aus der Gemeinde Nonnweiler. Weiter hatten sich an diesem Wettkampf die Gruppen eins aus der Gemeinde Tholey und Nonnweiler, der Gemeinde Oberthal, Marpingen und der Gemeinde Nohfelden sowie aus der Kreisstadt St. Wendel und Reitscheid beteiligt. Kreisjugendfeuerwehrbeauftragter Dominik Thiry freute sich über die Erfolge der einzelnen Gruppen und der rundum gelungenen Veranstaltung. Er bedankte sich bei dem Fachbereichsleiter Wettbewerbe und zugleich Abnahmeberechtigen der Deutschen Jugendfeuerwehr, Ronald Mai, für die perfekte Organisation und Ausrichtung der Leistungsspange.

Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erfordert eine fünffache Leistung innerhalb der Gemeinschaft der taktischen Gliederung einer Löschgruppe. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf eine gute persönliche Haltung, geordnetes und geschlossenes Auftreten, auf Schnelligkeit, Ausdauer, Körperstärke, Körpergewandtheit und auf ein ausreichendes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen und Können. In allen Sparten wird eine erfolgsversprechende Gemeinschaftsleistung der Gruppe gefordert, bei der der Stärke dem Schwächern hilft.

Zu den Übungsteilen gehören eine Schnelligkeitsübung, Kugelstoßen, ein Staffellauf, allgemeine und feuerwehrtechnische Fragen sowie das Vortragen eines Löschangriffs nach der derzeit geltenden Feuerwehrdienstverordnung drei (FwDV 3).Primstal. Bei der Jugendfeuerwehrgruppe des Löschbezirks Primstal fand die Abnahme der Jugendflamme Stufe eins statt. Alle 14 Teilnehmer waren erfolgreich. Hierbei handelt es sich um einen Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder, der in drei Stufen unterteilt wird. Grundlage sind die von der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) vorgegebenen Rahmenbedingungen. Am traditionellen Familientag des Löschbezirks Primstal fand nun zum zweiten Mal die Abnahme der Stufe eins statt. Dieser Termin wurde bewusst gewählt, um einerseits die jungen Teilnehmer verstärkt zu motivieren und andererseits Eltern und anderen Zuschauern zu zeigen, was der Feuerwehrnachwuchs schon alles leistet.

Folgende Stationen waren abzuarbeiten: das korrekte Absetzen eines Notrufs, die Anfertigung von Feuerwehrknoten und -stichen, Handhabung von Standrohr, Verteiler und Strahlrohr, richtiges Auswerfen eines Schlauches. Abschließend war noch ein Unterflurhydrant mittels Hinweisschild aufzufinden.

Schließlich hatten alle die Prüfung bestanden. Gemeinsam mit Löschbezirksführer Dieter Becker überreichte Jugendbetreuer Thomas Gläser dem Nachwuchs die begehrte Anstecknadeln. red

AUF EINEN BLICK

 Die erfolgreichen Teilnehmer bei der Jugendflamme sind erschöpft und stolz, hier mit ihren Ausbildern und Betreuern. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Löschbezirk Primstal
Die erfolgreichen Teilnehmer bei der Jugendflamme sind erschöpft und stolz, hier mit ihren Ausbildern und Betreuern. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Löschbezirk Primstal
 Dieser junge Feuerwehrmann setzt einen Notruf ab.
Dieser junge Feuerwehrmann setzt einen Notruf ab.
 Es gibt unterschiedliche Stationen. Hier erklärte ein Nachwuchsfeuerwehrmann, wie ein Strahlrohr funktioniert.
Es gibt unterschiedliche Stationen. Hier erklärte ein Nachwuchsfeuerwehrmann, wie ein Strahlrohr funktioniert.

Aus der Gemeinde Tholey waren bei der Prüfung in St. Wendel Leonie Rackwitz, Dominique Büchel, Celina Caspar, Christopher Kasper, Philipp Schu, Nils Lambert, Jannik Kulesha, Kevin Brachmann, Johannes Rauber, Michael Feld und Maximilian Schmitt vertreten. Die Jugendlichen bildeten in St. Wendel zwei Gruppen, von denen eine Gruppe das beste Ergebnis des gesamten Teilnehmerfeldes einfuhr. red