1. Saarland

So hält man das Einsatzfahrzeug stets unter Kontrolle

So hält man das Einsatzfahrzeug stets unter Kontrolle

Baumholder. Zweimal im Jahr führt der THW-Geschäftsbereich Merzig auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Baumholder die Fahrerausbildung durch, zu der auch Gäste anderer Hilfsorganisationen willkommen sind. Organisiert wird die Veranstaltung von Kfz-Bereichsausbilder Josef Stoll vom THW-Ortsverband Freisen in Zusammenarbeit mit Markus Wiedemann von der Geschäftsstelle Merzig

Baumholder. Zweimal im Jahr führt der THW-Geschäftsbereich Merzig auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Baumholder die Fahrerausbildung durch, zu der auch Gäste anderer Hilfsorganisationen willkommen sind. Organisiert wird die Veranstaltung von Kfz-Bereichsausbilder Josef Stoll vom THW-Ortsverband Freisen in Zusammenarbeit mit Markus Wiedemann von der Geschäftsstelle Merzig. 36 Kraftfahrer, zwölf Kfz-Ausbilder und fünf Helfer trainierten die Handhabung ihrer Einsatzfahrzeuge in schwer zugänglichem Gelände.Die Kfz-Geländelehrbahn auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Baumholder ist für diesen Zweck optimal geeignet, und bot den insgesamt 36 Kraftfahrern der THW-Ortsverbände St. Wendel, Freisen, Lebach, Wadern, Saarwellingen und Theley sowie den Feuerwehren aus Hasborn-Dautweiler, Lebach, Oberlinxweiler und Freisen ausreichend Platz und Möglichkeiten, ihre Fahrzeuge in extremen Situationen besser kennenzulernen und ihre Fähigkeiten als Kraftfahrer auszubauen. Zugute kam den Teilnehmern unter anderem die Vielfalt von 21 unterschiedlichen Fahrzeugen und sechs Anhängern aus den einzelnen Ortsverbänden. Unter der Leitung von Josef Stoll und bei Regen fand die Veranstaltung statt. Dies erwies sich aber sehr lehrreich bei der Geländefahrt.

Bei der Station A Fahrzeugverladung mahnten die Fahrzeugführer eindringlich zu absoluter Sorgfalt, erklärten detailliert die Verwendung der einzelnen Zurr- und Anschlagmittel. Dann mussten die Teilnehmer einen Gerätekraftwagen auf einem Tieflader verladen und verzurren.

Bei der Station B Geländefahrt hatte jeder der Fahrer die Möglichkeit, nach einer kleinen Fahrzeugeinweisung die einzelnen Übungsabschnitte zu absolvieren. "Dies ist deshalb so interessant, weil sich die einzelnen Fahrzeuge in ihrem Fahrverhalten zum Teil stark unterscheiden können", erklärte Josef Stoll. Dies wurde vor allem bei Steigungen mit bis zu 30 Grad deutlich. Neben der freien Geländefahrt gehörte zu den sich ständig wechselnden Aufgaben auch die Fahrt durch einen Parcours. Hier verlangten die Überquerung einer Bahnschiene, die Fahrt entlang des schrägen Kurven-Slaloms, das Rangieren durch einen sehr engen Stangenwald und die Fahrt durch ein Wasserhindernis die volle Konzentration der Teilnehmer. Das Wasser reichte den Fahrzeugen in einigen Fällen bis weit über die Stoßstange.

 Gleitschutzketten aufziehen - das müssen alle Fahrer des THW und der Feuerwehr beherrschen. Fotos: THW
Gleitschutzketten aufziehen - das müssen alle Fahrer des THW und der Feuerwehr beherrschen. Fotos: THW
 Die Einsatzwagen kämpften sich auch durch Schmutz und Wasser.
Die Einsatzwagen kämpften sich auch durch Schmutz und Wasser.
 Steil ging es teilweise zu im Übungsgelände der Bundeswehr.
Steil ging es teilweise zu im Übungsgelände der Bundeswehr.
 Gleitschutzketten aufziehen - das müssen alle Fahrer des THW und der Feuerwehr beherrschen. Fotos: THW
Gleitschutzketten aufziehen - das müssen alle Fahrer des THW und der Feuerwehr beherrschen. Fotos: THW
 Die Einsatzwagen kämpften sich auch durch Schmutz und Wasser.
Die Einsatzwagen kämpften sich auch durch Schmutz und Wasser.

Bei Station C kam es auch beim Rangieren mit den Anhängern auf Millimeter an. Hierbei wurden verschiedene Szenarien im beladenen und nicht beladenen Zustand geübt. Bei Station D ging es um das Aufziehen von Gleitschutzketten und deren Anwendung. red