1. Saarland

So bedripst schaut nur ein Mops

So bedripst schaut nur ein Mops

Sie erinnern sich der letzten Aufgabe? Es ging um Geheimschriften, Verschlüsselung. Es ging um die Skytale, das älteste militärische Verschlüsselungsverfahren. Die Skytale ist ein einfacher Stab, wie ein Staffelholz. Um den Stab wird ein schmaler Streifen Leder, Stoff oder Pergament gewickelt. Dann wird die Nachricht, der Klartext, der Länge nach auf den umwickelten Stab geschrieben

Sie erinnern sich der letzten Aufgabe? Es ging um Geheimschriften, Verschlüsselung. Es ging um die Skytale, das älteste militärische Verschlüsselungsverfahren. Die Skytale ist ein einfacher Stab, wie ein Staffelholz. Um den Stab wird ein schmaler Streifen Leder, Stoff oder Pergament gewickelt. Dann wird die Nachricht, der Klartext, der Länge nach auf den umwickelten Stab geschrieben. Wickelt man den Streifen ab, so ist die Botschaft verschlüsselt und kann verschickt werden. Zum Entschlüsseln braucht man einen Stab mit dem gleichen Durchmesser. - Die erste Aufgabe: Verschlüsseln Sie den folgenden Text mit der Skytalemethode. AUFKLAERUNGISTDERAUSGANGDESMENSCHENAUSSEINERSELBSTVERSCHULDETENUNMUENDIGKEIT Der Stab soll einen Umfang von sechs Buchstaben haben. Der Text besteht aus 76 Zeichen. Diese Zeichen werden in sechs Zeilen angeordnet. Da 76:6=12 Rest 4 gilt, braucht man fünf Zeilen der Länge 13 und eine Zeile der Länge 11. Das sieht dann so aus: AUFKLAERUNGIS TDERAUSGANGDE SMENSCHENAUSS EINERSELBSTVE RSCHULDETENUN MUENDIGKEIT Der Geheimtext entsteht durch spaltenweises Auslesen: ATSERMUDMISUFEENCE . . .Der Text ist die Antwort von Immanuel Kant auf die Frage: Was ist Aufklärung? - Die zweite Aufgabe war kaum schwieriger: Entschlüsseln Sie den folgenden Geheimtext: DGEAAEELUTRNTCEWULHNOGAESRGSNETESDHEWTLNSEMIICICNHCHDSHT Verschlüsselt wurde mit einer Skytale mit dem Umfang fünf. Die Lösung: Man zerlegt den Geheimtext in Abschnitte der Länge fünf, diese werden spaltenweise angeordnet: DerWortesind genuggewechs eltLasstmich auchendlichT atensehn Ein Zitat aus dem Faust. - Die Zusatzaufgabe war schwieriger: Ein mit Skytale verschlüsselter Geheimtext, Umfang der Skytale unbekannt, sollte entschlüsselt werden. OZSSTTFHTOOOOTRPSTTSMOOTOFTFPOTOSRORTTSTRMMOOOTPP Normalerweise wird man in solchen Fällen einfach verschiedene Umfänge ausprobieren, bis sich ein sinnvoller Text ergibt. Hier hat man zusätzliche Informationen: Einziger Vokal im Text ist das O. Der Klartext ist eine Strophe aus einem berühmten Gedicht. Vielleicht kennen Sie ein solches Gedicht. Ottos Mops von Ernst Jandl. Alle drei Strophen beginnen mit "Otto". Damit findet man schnell den Umfang der Skytale: Der erste, fünfte, neunte, dreizehnte Buchstabe des Geheimtextes bilden das Wort Otto. Die Skytale hat den Umfang vier. Die vollständige Strophe lautet: ottos mops trotzt otto: fort mops fort ottos mops hopst fort Der Gesichtsschluss heißt: ottos mops kotzt otto: ogottogott Mir gefallen solche Sprachspiele. Wenn Sie mehr über Geheimschriften wissen wollen, lesen Sie F. L. Bauers "Entzifferte Geheimnisse", eine faszinierende Einführung.Foto: privat

Auf einen Blick

Über 40 SZ-Leser haben sich diesmal beteiligt - trotz Urlaubszeit und fehlender Einsendungen von Schulklassen wegen der Sommerferien. Viele hatten auch die Zusatzfrage richtig beantwortet. Es gingen Zeichnungen, mathematische Formeln, Computergrafiken und Tabellenkolonnen ein. Die Knobler gaben sich jede Menge Mühe.

Aus dem Stapel an Briefen, Postkarten, Faxen und E-Mail-Ausdrucken zog die Glücksfee der SZ-Redaktion zehn Gewinner (Rechtsweg ausgeschlossen). Diese erhalten per Brief einen Gutschein über zehn Euro für das Erlebnisbad Schaumberg in Tholey, gestiftet vom Erlebnisbad und der Gemeinde.

 So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
 Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
 Ob's Ottos Mops ist, wissen wir nicht. Aber er gehört zum Rätsel. Foto: Catherine Schneider
Ob's Ottos Mops ist, wissen wir nicht. Aber er gehört zum Rätsel. Foto: Catherine Schneider
 So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
 Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
 Ob's Ottos Mops ist, wissen wir nicht. Aber er gehört zum Rätsel. Foto: Catherine Schneider
Ob's Ottos Mops ist, wissen wir nicht. Aber er gehört zum Rätsel. Foto: Catherine Schneider
 So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
 Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
 Ob's Ottos Mops ist, wissen wir nicht. Aber er gehört zum Rätsel. Foto: Catherine Schneider
Ob's Ottos Mops ist, wissen wir nicht. Aber er gehört zum Rätsel. Foto: Catherine Schneider
 So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
 Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
 Ob's Ottos Mops ist, wissen wir nicht. Aber er gehört zum Rätsel. Foto: Catherine Schneider
Ob's Ottos Mops ist, wissen wir nicht. Aber er gehört zum Rätsel. Foto: Catherine Schneider
 So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
So hatte Rainer Roos bei seiner Aufgabe vor zwei Wochen die Verschlüsselungstechnik verdeutlicht. Foto: Roos
 Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn
Dieses Modell mit aufgeklebter Lösung schickte Wolfgang Egler an die Redaktion. Der Schmelzer gab sich damit bei der neuen Roos-Aufgabe alle erdenkliche Mühe, auch die technische Variante plastisch vor Augen zu führen. Die Zuschrift des 73-jährigen Rentners landete natürlich ebenfalls in die Lostrommel. Foto: hgn

Gewonnen haben: Ilse Müller (Wiebelskirchen), Heiner Philippi (Bergen), Martin Döbrich (Saarbrücken), Thomas Fabing (Lebach), Alexander Heinz (Heusweiler), Gerd Müller (Hasborn), Eva Rech (Quierschied), Bert Zilles (Mandelbachtal), Helmut Schiweck (Merzig), Hans-Joachim Dilg (Saarbrücken). Herzlichen Glückwunsch sagt die Saarbrücker Zeitung. red