1. Saarland

Singen, ein Ausdruck der Lebensfreude

Singen, ein Ausdruck der Lebensfreude

Dörrenbach. Das Singen sei ein wichtiger Bestandteil der Menschlichkeit und des sozialen Verhaltens und eine schöne Art, der Lebensfreude Ausdruck zu geben. Wer in einem Chor singe, bringe sich in wertvoller Weise in die Dorfgemeinschaft ein. Das stellte Gabriele Staudt, Vorstandsmitglied des Kreischorverbandes St

Dörrenbach. Das Singen sei ein wichtiger Bestandteil der Menschlichkeit und des sozialen Verhaltens und eine schöne Art, der Lebensfreude Ausdruck zu geben. Wer in einem Chor singe, bringe sich in wertvoller Weise in die Dorfgemeinschaft ein. Das stellte Gabriele Staudt, Vorstandsmitglied des Kreischorverbandes St. Wendel, fest, bevor sie langjährige Mitglieder des Gemischten Chores Dörrenbach ehrte. Der Chor hatte zu einem bunten Liedernachmittag in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Gabriele Staudt zeichnete Gerlinde Knabl und Günther Schäfer für 25 Jahre Sangestätigkeit, Inge Schütz und Heidi Schäfer für 40 Jahre und Ilse Schneider für 50 Jahre mit Urkunden aus.Gleichzeitig wurde Ilse Schneider zum Ehrenmitglied des Dörrenbacher Chores ernannt. Sein Vorsitzender Edwin Stoll bedauerte, dass der Männergesangverein aus Schönenberg seine Teilnahme an dem Liedernachmittag kurzfristig abgesagt hatte. Mit je zwei Chorblocks gestalteten der Dörrenbacher Chor unter Leitung von Christel Mohrbacher, der Gemischte Chor Niederlinxweiler unter Leitung von Ludmilla Will und die Eintracht Singers aus Breitenbach unter Leitung von Peter Sablowski das Programm. Der einheimische Chor sang im ersten Teil "Schön ist der Morgen", "Im bunten Mantel" und "Liebe ist unendlich", im zweiten Teil "Rivers of Babylon", "Vive l'amour" und "Im Weinparadies". Schön anzuhören waren auch die Chorsätze "Intrada a cappella", "Ach, ich hab' in meinem Herzen" und "Die Rose" der Niederlinxweiler Sängerinnen und Sänger. Weiter standen auf ihrem Programm ein Kaukasisches Volkslied, das bekannte "Memory" aus dem Musical "Cats" von Andrew Lloyd Webber und der Abba-Song "Mich trägt mein Traum".

Die Breitenbacher hielten es volkstümlich und trugen "Wein vom alten Fass", "Das erste Bier muss zischen" und das Heimatlied von Max Orrel vor. Im zweiten Liedblock ging es etwas moderner zu, mit "One Way Wind" und "Take me home". Sylvia Schmidt (Klarinette) und Christel Mohrbacher (Gitarre) brachten sich mit verschiedenen Musikstücken ein. Am Ende sangen alle Chöre zusammen mit den Besuchern das schottische Volkslied "Nehmt Abschied, Brüder, ungewiss ist alle Wiederkehr". gtr