Sinfonietta Bulgaria zu Gast in Völklinger Versöhnungskirche

Völklingen. Bauarbeiten auf der Autobahn von Saarbrücken waren die Ursache, dass die Musiker der Sinfonietta Bulgaria mit kurzer Verspätung zum angekündigten Konzert am Sonntagabend in die Versöhnungskirche Völklingen kamen. Im Hastenichtgesehen waren jedoch die 21 jungen Musiker um ihren Dirigenten Viktor Ilieff, Jahrgang 1976, spielbereit

Völklingen. Bauarbeiten auf der Autobahn von Saarbrücken waren die Ursache, dass die Musiker der Sinfonietta Bulgaria mit kurzer Verspätung zum angekündigten Konzert am Sonntagabend in die Versöhnungskirche Völklingen kamen. Im Hastenichtgesehen waren jedoch die 21 jungen Musiker um ihren Dirigenten Viktor Ilieff, Jahrgang 1976, spielbereit. Das funktioniert ohne Einspielen, ein bemerkenswertes Konzert beginnt. Ausschließlich junge deutsche Komponisten (bis auf eine Ausnahme) der Jetztzeit präsentierten die spielfreudigen Bulgaren um ihren in jeder Hinsicht "bewegten" Mann am Pult. Zeitgenössische Musik, orientiert an traditionellen Kompostionsstilen, die erstaunlich melodisch und harmonisch klingt. Aus zunächst diffus klingenden Clustern "Tontrauben" entwickeln die Streicher, beziehungsweise die Holz- und Blechbläser im Bunde mit zwei Percussionisten, aparte Gregorianik, hymnische Kantilenen mit Folklore-Anklängen und "Aufreger", die an spannende Filmmusik erinnern. Der Sinfonietta, 2008 von Musikstudenten und Profimusikern gegründet, gelingt ein energiereiches Wechselspiel ruhig-meditativer Klangflächen mit aggressiven Eruptionen. Viel Applaus von (leider) wenigen Zuhörern. et

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort