1. Saarland

Siegreich beim Bundeswettbewerb

Siegreich beim Bundeswettbewerb

St. Wendel. Unter 5500 Gymnasiasten aus ganz Deutschland konnten sich drei Schülerinnen des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) in St. Wendel behaupten. Beim Bundeswettbewerb in der Fremdsprache Englisch gehörten sie zu den besten 550 Teilnehmern. So gewann die Oberthalerin Jana Elena Litz, 15, aus der Klasse 9 a des AJG den zweiten Preis

St. Wendel. Unter 5500 Gymnasiasten aus ganz Deutschland konnten sich drei Schülerinnen des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) in St. Wendel behaupten. Beim Bundeswettbewerb in der Fremdsprache Englisch gehörten sie zu den besten 550 Teilnehmern. So gewann die Oberthalerin Jana Elena Litz, 15, aus der Klasse 9 a des AJG den zweiten Preis. Die 15-jährige Schülerinnen der Klasse 9 d des AJG, Julia Ries aus Namborn und Rebecca Sesterhenn aus Niederkirchen, erhielten den dritten Preis.Ries erklärt, dass die Gewinner in drei Preisstufen eingeteilt wurden. Für Teilnehmer, die mindestens 65 Prozent in den Prüfungen richtig hatten, gab es einen dritten Preis. Einen zweiten Preis gab es ab 85 und einen ersten Preis ab 95 Prozent. Die Gewinner erhielten ein englisches Magazin, ein Englischwörterbuch und 40 Euro für den dritten sowie 50 Euro für den zweiten Preis. Zudem bekamen die Schüler eine Urkunde, auf der ihre besondere Leistung vermerkt war und auf der stand, dass die Anforderungen der Wettbewerbsaufgaben weit über die in der Schule hinausgingen, erzählt Litz.

Die Wettbewerbsprüfung, deren Thema "Australien" war, bestand aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Zuerst mussten sich die Jugendlichen auf einem Anrufbeantworter um eine Stelle als Inselverwalter für das Great Barrier Reef bewerben. Dafür hatten sie drei Monate Zeit. Darauf folgte die schriftliche Prüfung im AJG für die drei Schülerinnen. Sie dauerte drei Stunden und bestand aus freiem Schreiben, Hör- und Leseverstehen, australischer Landeskunde und einem Lückentext. Der Wettbewerb sei viel schwerer gewesen als eine Klassenarbeit, meinen die Drei. Dennoch waren sie nicht nervös, da man bei dem Wettbewerb nichts verlieren, sondern nur gewinnen konnte, sagt Ries. Nervös seien sie nur bei Mathe-Arbeiten.

Hilfe für die Vorbereitung bekamen sie von ihrer Englisch-Lehrerin Elfie Friedrichs, die sie auch auf die Idee brachte, am Wettbewerb teilzunehmen. "Wir danken unserer Lehrerin für ihre Unterstützung", sagt Litz und spricht damit auch für Ries und Sesterhenn. Für ihre Leistungen wurden die besten zehn Prozent der Teilnehmer des Wettbewerbs vom Bildungsminister Klaus Kessler in Saarbrücken geehrt. Die AJG-Schülerinnen wollen auch nächstes Jahr am Wettbewerb teilnehmen. Zudem möchten sie wahrscheinlich einen Beruf ergreifen, der mit Fremdsprachen zu tun hat. elo