1. Saarland

Sie würden auch bis Mallorca fahren

Sie würden auch bis Mallorca fahren

Veranstaltungen Sie würden auch bis Mallorca fahren Zur Berichterstattung über die Sitzungen der "Kneisjer" in Friedrichsthal Die Schließung des katholischen Vereinshauses in Bildstock stellte den Karnevalsverein Die Kneisjer vor große Probleme. Nach vielen Gesprächen und Überlegungen kam man auf die Sporthalle der Bismarckschule in Friedrichsthal

Veranstaltungen

Sie würden auch bis Mallorca fahren

Zur Berichterstattung über die Sitzungen der "Kneisjer" in Friedrichsthal

Die Schließung des katholischen Vereinshauses in Bildstock stellte den Karnevalsverein Die Kneisjer vor große Probleme. Nach vielen Gesprächen und Überlegungen kam man auf die Sporthalle der Bismarckschule in Friedrichsthal. Und siehe da: Es ging. Der Bürgermeister war sofort dafür, in dieser für den Verein schwierigen Situation zu handeln. Die als Provisorium gehandelte Sporthalle wurde für die karnevalistischen Sitzungen hervorragend gestaltet und geschmückt. Es mussten Sitzplätze und Tische organisiert, eine Bühne gebaut, für Getränke und Speisen gesorgt werden. Alles lief in gut gelenkten Bahnen.

Das Überraschende war, dass die bis jetzt abgehaltenen zwei Veranstaltungen rappelvoll waren. Und das, obwohl die Veranstaltung in Friedrichsthal ist. Die Bildstocker halten ihrem Karnevalsverein die Treue. Sie würden auch, wie Bürgermeister Schultheis sagte, bis nach Mallorca fahren, um den Verein zu unterstützen. Und das in einer Zeit, in der viele Vereine ums Überleben kämpfen. Außergewöhnlich ist auch der junge Vorstand des Vereins. Das spricht für die jungen Menschen in unserer Stadt. Da braucht man sich wohl keine Sorgen zu machen um die Zukunft gerade dieser Vereine, die nur in kurzer Zeit in der Öffentlichkeit stehen, aber im Hintergrund das ganze Jahr zu tun haben.

Unser Dank gilt allen, die an dieser großartigen Leistung beteiligt sind. Allen Besuchern, auch den Friedrichsthalern, gilt es, Danke zu sagen, denn mit dem Besuch der Veranstaltungen erhält der Verein den Lohn, der ihm zusteht.

Harald Hauch, Friedrichsthal

Verkehr

Kinderkleidung in der Modefarbe Schwarz

Zum Artikel "Team mit Erfahrung und Sachverstand" - SZ vom 29. Januar

Wie "vernünftig" Mütter von Schulkindern sind, wird bei dem Bild aus Göttelborn sehr deutlich gezeigt. Während Polizei und Schülerlotsen in hellen, mit Reflektoren versehenen Mänteln (wie unmodern und auffällig!) für die Sicherheit der Kinder sorgen, werden diese von ihren Müttern in "zeitgerechte" und der Modefarbe Schwarz entsprechende Kleidungsstücke gehüllt. Die bunten Schirme sind hier nur eine lästige Notwendigkeit. Nur ja nicht auffallen! Die Autofahrer? Wenn die eines der Kinder überfahren, sind sie schön selbst dran schuld. Dann sollen die mal was erleben! Sehr schön - weiter so!

Jürgen Knieling, Sulzbach

Kommunalpolitik

Unermüdlich für das Wohl der Bürger

Zum Artikel "Friedrichsthaler Sozialdemokraten nominieren Kandidaten für Kommunalwahl" - SZ vom 21. Januar

Es ist wohl ein Wunschtraum der SPD, die Stadt Friedrichsthal in den vergangenen Jahren vorangebracht und positiv verändert zu haben.

Mit Sicherheit ist es ein großes Verdienst der CDU-Politikerin und Landtagsabgeordneten Anja Wagner-Scheid, die sich unermüdlich für das Wohl unserer Bürger - ob ältere Menschen oder Kinder unserer Stadt - einsetzt.

Und wenn es um finanzielle Probleme geht, (zum Beispiel 5000 Euro Unterstützung beim Kauf einer alten Immobilie), kennen ihre Bemühungen keine Grenzen. Wir fragen uns: Wer bringt voran?

Waltraud Martini, Friedrichsthal

Umwelt

Fassungslos vor gefällten Stämmen

Zum Artikel "Dicke Buchen liegen flach" - SZ vom 28. Januar

Die Empörung des SZ-Lesers über die gefällten Buchen und andere Gewächse im Wald von Dudweiler-Süd kann ich nur teilen. Vergangenen Sonntag traf ich viele Spaziergänger, die fassungslos vor den gefällten Stämmen standen. Aber nicht nur dort hat das Forstamt kahl geschlagen.

Auch im Deutsch-Französischen Garten ist vom ehemals verwunschenen idyllischen "Heidegarten" nicht mehr viel übrig.

Birgit Giokas, Saarbrücken

Etymologie

Am Anfang stand

das Wort "knorz"

Zur Kolumne Unsere Woche: "Exkursionen rund ums Kneisje" - SZ vom 24. Januar

Der Witz über den lieben Gott ist in der Tat schräg, denn: Alle von Ihnen erwähnten Dialektformen lassen sich auf das mittelhochdeutsche Wort "knorz", womit man im Mittelalter einen Knorren, ein dickes Endstück bezeichnete, zurückführen. Dieses Wort findet sich im "Knorz"-Artikel des Etymologischen Wörterbuchs von F. Kluge.

Bernd Müller, Quierschied