SG Perl-Besch musste gleich zwei Tiefschläge einstecken

SG Perl-Besch musste gleich zwei Tiefschläge einstecken

Perl/Besch. Das Halloween-Wochenende war für Fußball-Saarlandligist SG Perl-Besch ein grausames und schreckliches. Die Obermoselaner verloren ihr Meisterschaftsspiel beim FC Riegelsberg mit 0:2 Toren. "Die Niederlage war nicht nur sehr schmerzlich, sondern auch unnötig

Perl/Besch. Das Halloween-Wochenende war für Fußball-Saarlandligist SG Perl-Besch ein grausames und schreckliches. Die Obermoselaner verloren ihr Meisterschaftsspiel beim FC Riegelsberg mit 0:2 Toren. "Die Niederlage war nicht nur sehr schmerzlich, sondern auch unnötig. Und die Siege der unmittelbaren Konkurrenten haben uns dann noch richtig einen Tiefschlag versetzt", ärgerte sich SG-Trainer Ralf Schmidt über das Wochenende. In der Tat: Geradezu unheimlich waren auch die 5:0-Siege des FC Palatia Limbach beim VfB Dillingen sowie des FSV Hemmersdorf bei der Reserve des Oberligisten Borussia Neunkirchen. Dazu gelang dem SC Gresaubach noch eine unerwartete 1:1-Punkteteilung gegen den FC Wiesbach. Die Liga spielte an diesem Wochenende verrückt. Folge: Mit je elf Zählern rangieren Perl-Besch und Hemmersdorf nun auf den beiden vorletzten Plätzen, einen Punkt mehr hat Limbach, während Theley, der nächste Perl-Bescher Heimspielgegner, bereits 15 Punkte hat. Riegelsberg kommt mit seinem Dreier auf 16. "Wir haben zunächst über 40 Minuten das Spiel diktiert, dem Gegner keine Tormöglichkeit zugelassen", betonte Schmidt. Durch Maik Sieren, Heiko und Erik Niederweis hatte seine Elf sogar drei gute Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Wie schon so oft war die Chancenverwertung das große Dilemma. Wie ein Schock wirkten die beiden Gegentore innerhalb einer Minute unmittelbar vor dem Seitenwechsel. Zunächst kam ein Flankenball aus dem Halbfeld in den Strafraum. Der Ball wurde auf den zweiten Pfosten verlängert, wo Dominique Banza - von seinem Gegenspieler mutterseelenallein gelassen - steht und ungestört ins kurze Eck einlocht. Beim Anstoß verspielt die SG dann sofort den Ball - und Thomas Zimmermann kann ungehindert auf Perls Torhüter Sascha Apitz zulaufen. Mit einem Flachschuss lässt er diesem keine Chance. "Damit war die Partie gelaufen. Wir haben ein Aufbäumen und den letzten Willen zum Sieg vermissen lassen", haderte Schmidt. eb

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