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Seniorenbeirat lobt Homburg als "gelungenes Beispiel"

Seniorenbeirat lobt Homburg als "gelungenes Beispiel"

Homburg. Nicht ohne Grund haben sich gestern der Landesseniorenbeirat des Saarlandes und sein luxemburgisches Pendant, das Conseil Supérieur des Personnes Âgées de Luxembourg, in Homburg getroffen. Im vergangenen Jahr war die Stadt mit dem ersten Platz beim Förderpreis "Kommunale Seniorenpolitik" als seniorenfreundlichste Kommune im Saarland ausgezeichnet worden

Homburg. Nicht ohne Grund haben sich gestern der Landesseniorenbeirat des Saarlandes und sein luxemburgisches Pendant, das Conseil Supérieur des Personnes Âgées de Luxembourg, in Homburg getroffen. Im vergangenen Jahr war die Stadt mit dem ersten Platz beim Förderpreis "Kommunale Seniorenpolitik" als seniorenfreundlichste Kommune im Saarland ausgezeichnet worden. Mit der Wahl des Tagungsortes Homburg für die regelmäßig stattfindenden Arbeitssitzungen würdigten die beiden Gremien, die sich seit vielen Jahren grenzübergreifend für die Belange Älterer einsetzen, diesen Preis und damit Homburgs Engagement. So sprach Gerhard Ballas, Vorsitzender des Landesseniorenbeirates, "von einem gelungenen Beispiel für andere Kommunen, die vielleicht noch einen Anstoß brauchen, um einen Seniorenbeirat einzurichten". Auch Jean Bohler, Präsident des Conseil Supérieur des Personnes Âgées de Luxembourg, würdigte das Eintreten von Homburg für Ältere.Homburgs Bürgermeister Klaus Roth wies in seinem Grußwort, ebenso wie später Staatssekretärin Gaby Schäfer, auf die Aufgaben hin, die eine älter werdende Gesellschaft stellen würde. Die in Homburg schon früh begonnene Arbeit an dieser Herausforderung ordnete Roth als wichtig ein. "In nicht einmal zehn Jahren wird ein Drittel der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein." Daraus würden sich Fragestellungen ergeben, wie man auf kommunaler Ebene die Daseinsvorsorge gestalten müsse. Roth warb in diesem Zusammenhang für eine Definition des Begriffs Familienpolitik, der alle Altersgruppen mit einschließe. Wie genau diese derzeit im Homburg aussieht, verdeutlichte im Anschluss Christel Steitz, Homburgs Seniorenbeauftragte, als sie detailliert einen Überblick über die Angebote der Stadt für Ältere gab. thw