Senioren sammeln Ideen für Zukunft der Folsterhöhe

Senioren sammeln Ideen für Zukunft der Folsterhöhe

Alt-Saarbrücken. Auf der Folsterhöhe ist in dieser Woche die wohl größte Fragebogenaktion seit Bestehen des Wohngebietes gestartet. Knapp 30 Jugendliche verteilen in den kommenden Wochen etwa 1000 Fragebögen an 972 Haushalte auf der Folsterhöhe

Alt-Saarbrücken. Auf der Folsterhöhe ist in dieser Woche die wohl größte Fragebogenaktion seit Bestehen des Wohngebietes gestartet. Knapp 30 Jugendliche verteilen in den kommenden Wochen etwa 1000 Fragebögen an 972 Haushalte auf der Folsterhöhe. "Die Jugendlichen helfen den älteren Menschen beim Ausfüllen der Fragebögen, und es werden sogar Übersetzungshilfen angeboten", erklärt Claudia Bickel vom Caritas-Kontaktzentrum auf der Folsterhöhe beim Start der Fragenbogenaktion.Im vergangenen Jahr hatte das Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz einen Wettbewerb "Ideen für Generationen" ausgerufen, bei dem die Risiken des Bevölkerungsrückgangs behandelt und Chancen für die Zukunft von älteren Menschen aufgezeigt werden. Eine der besten Ideen hatte dabei das Caritas-Kontaktzentrum. "Auf der Folsterhöhe gibt es viele ältere Menschen und auch viele Menschen mittleren Alters. Wir wollen keine Fachleute oder Politiker fragen, was sich in Zukunft ändern kann oder soll, wir wollen direkt mit den Menschen in Kontakt treten", erklärt Claudia Bickel.

Mit 35 000 Euro hat das Ministerium die Idee des Kontaktzentrums bezuschusst. "Wir arbeiten bei der Aktion sehr eng mit dem ISPO-Institut zusammen, das die Fragebögen erstellt hat und später auch auswerten wird. Im Herbst folgt eine weitere Aktion, bei der wir Interviews mit älteren Menschen auf der Folsterhöhe führen. Die Menschen sollen uns ganz genau sagen, was sie im Alter wollen, welche Bedürfnisse sie haben oder was sie stört", sagt Bickel weiter.

Staatssekretär Sebastian Pini lobte während der Auftaktveranstaltung auf der Folsterhöhe die Aktion der Caritas. "Die Idee, Probleme der älteren Menschen direkt vor Ort festzustellen, ist einfach toll. Ich bin sehr gespannt, wie die Umfrage und auch die Interviews verlaufen", sagte der Staatssekretär. leh