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Sehenswertes im Bild festhalten

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Homburg. Im rechten Licht dargestellt werden soll die Stadt Homburg, geht es nach dem Stadtmarketing, möglichst bald auch auf Postkarten

Homburg. Im rechten Licht dargestellt werden soll die Stadt Homburg, geht es nach dem Stadtmarketing, möglichst bald auch auf Postkarten. "Deswegen haben wir uns entschlossen, auf dem Weg eines Wettbewerbs schöne Postkarten-Motive für Homburg zu suchen und zu finden", sagte Axel Ulmcke, seit fünf Jahren Beigeordneter für Stadtmarketing der Stadt Homburg, beim Besuch der SZ-Redaktion."Ich wollte das schon länger in die Wege leiten, weil von Homburg bei uns einfach keine Postkarten vorhanden sind, es aber immer wieder entsprechende Nachfragen gibt", so Ulmcke. Jetzt geht es also darum, die schönsten und interessantesten Fotos aus Homburg und den Stadtteilen, von Festen und Sehenswürdigkeiten, der Stadt zukommen zu lassen. Eine Jury wird die künftigen Postkarten auswählen und jedes ausgewählte Motiv wird mit 100 Euro belohnt."Wir hoffen, so viele positive Schnappschüsse von Homburg zu bekommen, dass wir endlich wieder Postkarten von Homburg haben", so der Beigeordnete. Laut Ulmcke sollen zwölf Motive genommen werden, damit eventuell auch ein Kalender entstehen kann. "Wenn's dann 20 werden, bin ich auch nicht böse".Einsendeschluss für den Postkarten-Wettbewerb ist der 30. Juni. Teilnehmen, so das Stadtmarketing, kann jeder, der Spaß am Fotografieren hat. Gesucht werden Fotos von den Sehenswürdigkeiten der Stadt Homburg, von Stadtansichten und den Stadtteilen sowie von Festen und Märkten. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weiter heißt es in den Teilnahmebedingungen: "Die Bildrechte der eingesendeten Fotos liegen beim Fotografen. Das heißt, das Einverständnis der abgelichteten Personen muss vorliegen. Die Verwertungsrechte liegen bei der Stadt Homburg, die auch das Recht auf digitale Weiterbearbeitung der Fotos hat."Das Stadtmarketing braucht für die Postkarten Digitalfotos mit einer Auflösung von mindestens fünf Millionen Pixel. Die eingereichten Fotos dürfen bereits digital bearbeitet sein. Wichtig ist den Organisatoren: Die Bilder dürfen nicht älter als ein Jahr sein oder das Motiv darf baulich nicht verändert sein. Außerdem sollen die Fotos bevorzugt auf einem digitalen Medium, wie etwa einer CD, eingereicht werden.Wenn die Postkarten fertig sind, werden sie, so Ulmcke, an den bekannten Verkaufsstellen angeboten. "Dazu gehören etwa die Büchereien oder auch der Bahnhof."Wer Interesse hat: Die Fotos gehen ans Stadtmarketing Homburg, Anke Michalsky, Rathaus Am Forum 5, 66424 Homburg, Tel. (06841) 101 206, E-Mail: stadtmarketing@homburg.de

 Axel Ulmcke (rechts) zeigt SZ-Redakteur Peter Neuheisel einige seltene Homburger Postkarten. Foto: Thorsten Wolf
Axel Ulmcke (rechts) zeigt SZ-Redakteur Peter Neuheisel einige seltene Homburger Postkarten. Foto: Thorsten Wolf

Zur PersonAxel Ulmcke ist seit fünf Jahren als ehrenamtlicher Homburger Beigeordneter für Stadtmarketing tätig. Der 63-Jährige ist Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft (FWG) in Homburg und Mitglied des Stadtrats. Seit 1979 ist Ulmcke selbstständiger Unternehmer in der Elektrobranche. rs