1. Saarland

Schwimmbadspaß mit vielen Spielen und reichlich Musik

Schwimmbadspaß mit vielen Spielen und reichlich Musik

St. Wendel. Los ging es mit einer Reihe von Wasserspielen und kleineren Wettbewerben. Im Laufe des Tages folgten noch ein Beachvolleyball-Turnier, ein Fußball-Turnier und ein Arschbomben-Wettbewerb, bei denen es jeweils attraktive Preise zu gewinnen gab

St. Wendel. Los ging es mit einer Reihe von Wasserspielen und kleineren Wettbewerben. Im Laufe des Tages folgten noch ein Beachvolleyball-Turnier, ein Fußball-Turnier und ein Arschbomben-Wettbewerb, bei denen es jeweils attraktive Preise zu gewinnen gab. Die Idee, etwas derartiges auf die Beine zu stellen, entstand eher spontan, wie Alexander Zeyer, Geschäftsführer der ACmedia Event- und Marketingagentur, erzählt. "Wir wollten diesen Sommer einfach etwas für Jugendliche organisieren, eine Mischung aus Animation und Disco, woraufhin uns spontan das Freibad einfiel", erklärt er. Die Planung lief von da an ziemlich reibungslos ab. Man habe sich an den St. Wendeler Bürgermeister Klaus Bouillon gewandt, der gleich von der Idee begeistert war und das Projekt finanziell unterstützte. Bei den Jugendlichen kam die Idee sehr gut an. "So etwas sollte öfters gemacht werden. Es ist einfach toll, was hier geboten wird", meinte Elena Kirsch, 16-jährige Schülerin aus Winterbach. Und ihre Freundin Carolina Thiel aus St. Wendel ergänzte: "Musik, Wasser und das schöne Wetter, das passt einfach super zusammen." Auch Franziska Schallmo und Michelle Ruffing, 15 und 16 Jahre alt, waren extra wegen der Veranstaltung ins Freibad gekommen. Ihnen gefiel die Kombination von Musik und Schwimmbad ebenfalls besonders gut. "Die ganze Stimmung ist einfach der Hammer. Die Spiele, die Leute, das erzeugt eine tolle Atmosphäre", schwärmte Ruffing. Für den 15-jährigen Felix Maldener aus Hofeld und den 16-jährigen Daniel Schuhmann aus Bliesen war eindeutig das Fußballturnier der Höhepunkt. Die beiden konnten sich mit ihrer Mannschaft gegen sieben Mitbewerber durchsetzen und sicherten sich den Titel. Und auch die Mitarbeiter des Freibades hielten die Veranstaltung für eine gute Sache. "Den Jugendlichen wird hier einiges geboten. Es ist schön, dass es so etwas gibt. Für uns bedeutet es zwar immer einen zusätzlichen Aufwand, aber wir sind gut aufgestellt und haben alles im Griff", schilderte Bademeisterin Susanne Schering die Situation. Gegen 21 Uhr, wenn das Freibad seine Pforten normalerweise schon geschlossen hat, erreichte die Party ihren Höhepunkt. Bei der Doppelwahl zum Sexiest Man und zur Sexiest Woman versammelten sich die Gäste vor der eigens aufgebauten Bühne und feuerten die Teilnehmer an, bis die Gewinner gekürt werden konnten. Anschließend feierte man noch bis 24 Uhr zur Musik der anwesenden DJs. "Es freut mich zu sehen, wie gut das Konzept angekommen ist. Es gab viele positive Rückmeldungen", resümiert Zeyer. Ein zweites "Big Summerspecial" im nächsten Jahr sei deshalb schon in Planung. hen