1. Saarland

Schwerstarbeit für Primstal

Schwerstarbeit für Primstal

Kreis St. Wendel. Lothar Pesch, der Trainer des Verbandsliga-Spitzenreiters VfL Primstal, weiß genau, was an diesem Sonntag um 16.45 Uhr in der Partie beim Tabellen-Dritten SV Merchweiler auf seine Truppe zukommt: Schwerstarbeit. "Für Merchweiler ist es ein Endspiel, denn nur mit einem Sieg gegen uns können sie noch um den Aufstieg mitspielen", sagt Pesch

Kreis St. Wendel. Lothar Pesch, der Trainer des Verbandsliga-Spitzenreiters VfL Primstal, weiß genau, was an diesem Sonntag um 16.45 Uhr in der Partie beim Tabellen-Dritten SV Merchweiler auf seine Truppe zukommt: Schwerstarbeit. "Für Merchweiler ist es ein Endspiel, denn nur mit einem Sieg gegen uns können sie noch um den Aufstieg mitspielen", sagt Pesch.Von den letzten Ergebnissen des SVM (0:0 gegen Habach, 1:2-Niederlage bei der DJK Ballweiler-Wecklingen) dürften sich seine Spieler nicht blenden lassen. "Von der ersten Minute an müssen wir die Zweikämpfe annehmen", fordert Pesch. Aus gutem Grund. Bei der 1:4-Niederlage im Hinspiel verloren seine Spieler fast alle Eins-gegen-eins-Duelle. Personell wird Pesch wohl beide offensiven Außenbahnen neu besetzen müssen. "Tobias Scherer und Luca Greco haben sich Zerrungen zugezogen", berichtet der 49-Jährige. Jetzt müssen andere einspringen. Dennoch soll seine Mannschaft im Vorwärtsgang ihr Spiel machen.

Zufrieden war Pesch in den vergangenen Wochen mit seiner Defensivabteilung. "In vier Spielen haben wir kein Gegentor zugelassen", sagt der Trainer zufrieden. Mit Ingo Heine (20 Saisontore) gelte es nun, einen typischen Mittelstürmer auszuschalten. "Merchweiler ist unter Zugzwang, wir müssen die Ruhe bewahren, auch wenn es hektisch werden sollte", betont Pesch.

Eine ganze Menge steht auch für den Drittletzten der Liga, den FC Freisen, an. Die Mannschaft von Trainer Sascha Bottelberger empfängt den SV Bliesmengen-Bolchen (Sonntag 15 Uhr). "Wir müssen nachlegen, sonst kommen wir hinten nicht weg", lautet die Vorgabe des Trainers. Der 4:1-Derby-Sieg in Theley habe seinen Spielern neues Selbstvertrauen gegeben. Gegen den Liga-Achten werde er am Fünfer-Mittelfeld festhalten. Ob Christof Rauber nach seiner Leistenverletzung ins Team zurückkehren kann, entscheidet sich nach einem Test im Abschlusstraining.

Bereits jetzt entschieden hat sich dagegen Georg Amann. Gemeinsam mit Kai Schäfer hat der Spielertrainer des VfB Theley seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. "Es war sehr sinnvoll. Nur so kommt Konstanz in die Mannschaft rein", erklärt Amann. Am Sonntag um 15 Uhr erwartet der VfB, derzeit Elfter, den unteren Tabellennachbarn FSG Schiffweiler. "Wir müssen ein völlig anderes Gesicht wie noch bei der 1:4-Niederlage gegen Freisen zeigen", fordert Amann von seinem Personal. frf