1. Saarland

Schwemlingen kann noch gewinnen

Schwemlingen kann noch gewinnen

Noswendel/Schwemlingen/Losheim. Am Ende konnte einem Lothar Pesch, der Trainer der SG Noswendel-Wadern, leid tun. "Unsere Leistung kann sich sehen lassen. Die Mannschaft hat gewollt", sagte Pesch nach der 2:3-Niederlage im Derby der Verbandsliga gegen die SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern. Und Recht hatte er. Seine Elf war in Hälfte eins sogar die bessere Mannschaft

Noswendel/Schwemlingen/Losheim. Am Ende konnte einem Lothar Pesch, der Trainer der SG Noswendel-Wadern, leid tun. "Unsere Leistung kann sich sehen lassen. Die Mannschaft hat gewollt", sagte Pesch nach der 2:3-Niederlage im Derby der Verbandsliga gegen die SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern. Und Recht hatte er. Seine Elf war in Hälfte eins sogar die bessere Mannschaft. Sie hatte lediglich vergessen, nach dem 1:0 durch Daniel Kallus (36.) den zweiten Treffer zu einer beruhigenden Halbzeit-Führung nachzulegen. Chancen dazu waren da. Doch stattdessen fing seine Elf eine Minute vor dem Seitenwechsel den Ausgleich durch Christoph Tritz (45.). Ein schmeichelhafter Zwischenstand für Schwemlingen.Rote Karte als KnackpunktIn Hälfte zwei dann der Knackpunkt: Christian Koch hatte sich nach einer knappen Stunde die Rote Karte eingehandelt. Mit einem Spieler mehr auf dem Platz bekam Schwemlingen jetzt Oberwasser und mehr Spielanteile. Logische Folge: Mit zwei Toren durch Matthias Palmer (70.) und Klaus Peter Schröder (81.) bog die Klein-Elf auf die Siegerstraße ein. Der Anschluss-Treffer mit einem Freistoß vom linken Strafraumeck über die Mauer ins kurze Eck von Daniel Kallus (87.) brachte noch etwas Spannung in den Schlussminuten, aber keine Ergebniskorrektur mehr. "Aufgrund der zweiten Halbzeit war unser Sieg verdient", fiel Schwemlingens Teammanager Edmund Brust ein schwerer Stein vom Herzen. Sein Team hatte zuletzt vier Mal in Folge verloren. Mit Rückenwind kann die SG nun heute (19.30 Uhr) im Pokal bei der SSV Saarlouis, dem Tabellenführer der Kreisliga A Saar, antreten. Das Spiel muss wiederholt werden, weil vor Wochenfrist beim Stande von 1:0 für Schwemlingen das Flutlicht ausgefallen war.Ähnlich wie Schwemlingen hat auch der SV Losheim mit einem glatten 4:0 über die SpVgg Hangard die Kurve bekommen. Zudem hat die Elf vom Stausee die Rote Laterne an die SG Jägersfreude (3:5-Niederlage in Bischmisheim) zurückgeben können. Mit nunmehr neun Punkten ist der Anschluss ans hintere Mittelfeld geschafft. "Das war mehr als nur ein Lebenszeichen. Bei uns hat alles gestimmt von der Nummer eins bis zu den Auswechselspielern. Das war eine konzentrierte und geschlossen starke Mannschaftsleistung. Dazu haben wir auch unsere Torchancen konsequent nutzen können", schwärmte Spielertrainer Faruk Kremic. In zwei Spielen hat seine Elf sieben Tore geschossen. Erstmals habe man dabei auch zu Null gespielt. Dennoch sei kein Grund vorhanden, große Euphorie aufkommen zu lassen. Die Tore erzielten Christian Hissler (8. und 23. Minute) sowie Dennis Schäfer (58. und 90. Minute).