1. Saarland

Schwache Beteiligung bei Wahl zum Integrationsbeirat

Schwache Beteiligung bei Wahl zum Integrationsbeirat

Sulzbach. Am vergangenen Sonntag ist der Integrationsbeirat der Stadt Sulzbach gewählt worden. Er ersetzt den bisherigen Ausländerbeirat

Sulzbach. Am vergangenen Sonntag ist der Integrationsbeirat der Stadt Sulzbach gewählt worden. Er ersetzt den bisherigen Ausländerbeirat. Er besteht aufgrund einer Änderung im Kommunalselbstverwaltungsgesetz zu zwei Dritteln aus Einwohnern, die nicht Deutsche im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes sind, und zu einem Drittel aus Mitgliedern des Gemeinde- beziehungsweise Stadtrates. In der Satzung für den Sulzbacher Integrationsbeirat wurde die Zahl der Mitglieder auf sechs festgesetzt, wie die Sulzbacher Stadtverwaltung weiter mitteilt. Die vier ausländischen Mitglieder wurden nun gewählt. Zur Wahl standen zwei Bewerberlisten: die Liste "Interkulturelle Frauengruppe" und die Liste "Türkische Freundschaft". Von den 1032 Wahlberechtigten haben nach Angaben der Stadt 89 an der Wahl teilgenommen. 38 Stimmen sind auf die Liste "Interkulturelle Frauengruppe" und 43 Stimmen auf die Liste "Türkische Freundschaft" entfallen. Acht Stimmen waren ungültig. Aufgrund der Sitzverteilung nach dem Höchstzählverfahren nach d'Hondt erhält jede Bewerberliste zwei Sitze im Integrationsbeirat. Von der Liste "Interkulturelle Frauengruppe" sind Gülcan Karaeli und Hatice Sanduk gewählt, von der Liste "Türkische Freundschaft" Ismail Güler und Mustafa Kemal Senöz. Aus den Reihen des Sulzbacher Stadtrates gehören Ingrid Biermann (SPD) und Mary-Rose Bramer (CDU) dem Integrationsbeirat an. red