Schule als Partner der Wirtschaft

Schule als Partner der Wirtschaft

Homburg. Mit einem Festakt hat die Robert-Bosch-Schule, Erweiterte Realschule I, am Freitag im großen Sitzungssaal des Forums ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. In einer Zeit, in der viel von Bildung die Rede ist, zeigte Schulleiter Volker Ruppert Perspektiven auf

Homburg. Mit einem Festakt hat die Robert-Bosch-Schule, Erweiterte Realschule I, am Freitag im großen Sitzungssaal des Forums ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. In einer Zeit, in der viel von Bildung die Rede ist, zeigte Schulleiter Volker Ruppert Perspektiven auf. Als Beispiele für eine lebendige Schule nannte er vier innovative Projekte: den gestarteten Qualitätsverbesserungsprozess, den Modellversuch Selbstständige Schule, die Einrichtung einer Ganztagsklasse sowie die Partnerschaften mit der Wirtschaft, so mit der Firma Bosch, dem Uniklinikum und der VR Bank. Auf Grund der Kooperationsvereinbarung Schule und Wirtschaft habe man sich unter dem Slogan "Bereit für die Zukunft" als Schule nach außen geöffnet, um den ständig steigenden Anforderungen zu begegnen. Mit Hilfe dieser Unternehmen wolle man die Schule in die Lage versetzen, in den bereichen Erziehung und Unterricht mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Auch Landrat Clemens Lindemann wies auf die wachsende Bedeutung von Partnerschaften mit der Wirtschaft hin. Eine Schule müsse sich den neuen Herausforderungen stellen und aus ihrem Elfenbeinturm herauskommen. "Lebenslanges Lernen ist wichtig", meinte Lindemann, der vor allem die Einführung der verpflichtenden Ganztagsschule an der Robert-Bosch-Schule begrüßte, welcher derzeit 26 Schülerinnen und Schüler angehören. "Das liegt im Trend der Zeit", meinte er. Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel, ehemaliger Schüler, Lehrer und von 1986 bis 1996 auch Schulleiter an der Robert-Bosch-Schule, lobte die "vielen positiven Signale", die von der Schule seit der Kooperation mit der Wirtschaft ausgehen. "Eine gute Ausbildung ist sowohl für Schüler als auch für die Ausbildungsbetriebe heute wichtiger denn je", betonte Rippel. Professor Herbert Günther, Abteilungsleiter für allgemein bildende Schulen im Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, bezeichnete die Robert-Bosch-Schule als "Vorbild für andere Schulen in der Region", denn sie habe in den vergangenen Jahren mit ihrer Annäherung an die Wirtschaft "Flagge gezeigt und ein Profil entwickelt". Oberbürgermeister Karlheinz Schöner erinnerte an einige Begebenheiten aus seiner Schulzeit in der damaligen Mittelschule. Moderiert wurde der Festakt von den Lehrern Gaby Schmitt und Norbert Blumenauer. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Schulchor unter Leitung von Dagmar Velten, die gleichzeitig als Solistin glänzte, sowie Schüler. An diesem Samstag werden die Feierlichkeiten mit einem Schulfest und einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm fortgesetzt. "Ein Vorbild für andere Schulen in der Region."Herbert Günther

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