1. Saarland

Schüler lernen andere Kulturen kennen

Schüler lernen andere Kulturen kennen

Weiskirchen. Bereits zum vierten Mal nimmt die Eichenlaubschule Weiskirchen an dem europäischen Comenius-Schulpartnerschafts-Programm teil. Die Partnerschulen kommen dieses Mal aus Luxemburg, Italien, Tschechien, Griechenland, Rumänien und der Türkei

Weiskirchen. Bereits zum vierten Mal nimmt die Eichenlaubschule Weiskirchen an dem europäischen Comenius-Schulpartnerschafts-Programm teil. Die Partnerschulen kommen dieses Mal aus Luxemburg, Italien, Tschechien, Griechenland, Rumänien und der Türkei. Das Projekt heißt: "Living in a multicultural Europe without losing our own identity - Leben in einem multikulturellen Europa, ohne die eigene Identität zu verlieren".Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben die Schüler die Möglichkeit, durch den Austausch mit den Partnerschulen, die Bedeutung der positiven Aspekte der Kulturen und Lebensstile der Projektpartner herauszuarbeiten. Durch diese Zusammenarbeit sollen die Schüler andere Kulturen kennen und schätzen lernen. Vorgestellt werden die repräsentativen Elemente der jeweiligen Kultur in den Bereichen Muttersprache, Musik, Sport, Religion, Sozialkunde, Kunst und Geschichte. Das Projekt soll mehr Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen vermitteln und den Wert der eigenen Kultur herausstellen.

Die Schüler sollen ein Bewusstsein dafür entwickeln, Teil eines multikulturellen, europäischen Verbundes zu sein und dabei stets eine positive und offene Denkweise zu bewahren. Der Startschuss fiel in Weiskirchen im Rahmen des Schulfestes der Eichenlaubschule, das in Anlehnung an das Projekt unter dem Motto "In Europa zuhause, im Saarland dahemm" stand.

Zum Grundgedanken des gegenseitigen Respektes und der Hilfsbereitschaft passte an diesem Tag die Spendenübergabe von 1500 Euro an Unicef. Passend zum Sprachkonzept der Eichenlaubschule ist auch die Projektsprache Englisch. An der Weiskircher Schule wird nämlich ein bilingualer Zweig angeboten, der die Kommunikationsfähigkeit in der englischen Sprache steigern soll. Über das Comenius-Programm werden den Schulen Gelder für die Projektarbeit bereitgestellt. Vor den Herbstferien fand bereits das erste Treffen in Bârlad in Rumänien statt, an dem Gruppen aus allen Partnerländern teilnahmen. Dort wurden die Teilnehmer vom Bürgermeister der 70 000 Einwohner zählenden Stadt empfangen. Die Gastschüler und -lehrer erhielten Einblick in die rumänische Kultur und den Alltag. Das nächste Treffen der Comenius-Partner findet im Frühjahr in der Türkei statt. obi

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