1. Saarland

Schöne Musik für den guten Zweck

Schöne Musik für den guten Zweck

Limbach. Zum wiederholten Male brachte das Gitarrenensemble der Limbacher Volkshochschule unter ihrem Dirigenten Werner Hussung die Protestantische Elisabethkirche in Limbach zum Klingen. Unterstützt wurde das achtköpfige Gitarrenensemble von den beiden Solistinnen Anne Kristin Balzer und Marianne Hoßfeld sowie dem Chörchen aus Limbach und Altstadt

Limbach. Zum wiederholten Male brachte das Gitarrenensemble der Limbacher Volkshochschule unter ihrem Dirigenten Werner Hussung die Protestantische Elisabethkirche in Limbach zum Klingen. Unterstützt wurde das achtköpfige Gitarrenensemble von den beiden Solistinnen Anne Kristin Balzer und Marianne Hoßfeld sowie dem Chörchen aus Limbach und Altstadt. Die musikalische Gesamtleitung lag wie immer in den bewährten Händen von Werner Hussung, der auch einige Beiträge dieses gut zweistündigen Konzertes bearbeitet hatte. Darüber hinaus sang das Chörchen mit "Herr guter Gott erbarme dich" auch ein für einen Männerchor bearbeitetes Stück von Chormusikdirektor Paul O. Krick. "Wir führen bei unserem Benefizkonzert heute eine lateinische Messe in einer protestantischen Kirche auf", schmunzelte Dirigent Werner Hussung. Seit acht Jahren ist der Gründer und Dirigent des Limbacher Musikvereins für das Gitarrenensemble der Limbacher Volkshochschule und bereits seit 17 Jahren für das Chörchen zuständig. Beide Klangkörper zählen zu den festen Bestandteilen im kulturellen Leben von Limbach und haben mit vielen Konzerten und Matineen in der Elisabethkirche oder in der Limbacher Mühle auf sich aufmerksam gemacht. Mit der gemeinsamen Aufführung einer lateinischen Messe in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Protestantischen Elisabethkirche in Limbach setzten sie wieder einmal ein musikalisches Ausrufezeichen. "Vater unser", Dietrich Bonhoeffers "Von guten Mächten", Johann Sebastian Bachs "Wohl mir, dass ich Jesum habe" oder "Panis Angelicus" von César Franck erklangen im Kirchenraum. Etwas flotter wurde es dann nach einer kleinen Pause im zweiten Konzertteil, der mit dem Lied "Ich danke meinem Gott" eingeleitet wurde. "Laudate omnes gentes", "Hevenu schalom a`leichem" oder "Go down Moses" gaben dem Konzert einen weiteren festlichen Klang. Zum Abschluss des Konzertes ertönte gemeinsam mit den Konzertbesuchern das "Dona nobis pacem". Gitarrenensemble, Chörchen und die beiden Solistinnen hatten "die Menschen in unserer Kirche begeistert und Gitarrenklänge und Stimmen zu unser aller Freude zu Gehör gebracht", würdigte Pfarrerin Christiane Härtel die Leistung der Instrumentalisten und Sängerinnen. Auch die Pfarrerin selbst hatte eine tragende Rolle übernommen, sie las die übersetzten Texte der lateinischen "Missa o bone Jesu" von Karl Almendinger vor. Der Erlös kommt übrigens der Sanierung der Protestantischen Elisabethkirche zu Gute. "Wir führen eine lateinische Messe in einer protestantischen Kirche auf."Werner Hussung