1. Saarland

Schlaue Mädchen kommen überall hin

Schlaue Mädchen kommen überall hin

Homburg. Mädchen sollen weg von der reinen Frauenberuf-Schiene, um auch mal andere Berufe kennenzulernen. Dafür gibt's den Girls' Day. Diesmal findet er am Donnerstag, 25. April, statt. Interessierte Schülerinnen können in den Firmen vor Ort neue Anregungen für ihre Ausbildungspläne bekommen

Homburg. Mädchen sollen weg von der reinen Frauenberuf-Schiene, um auch mal andere Berufe kennenzulernen. Dafür gibt's den Girls' Day. Diesmal findet er am Donnerstag, 25. April, statt. Interessierte Schülerinnen können in den Firmen vor Ort neue Anregungen für ihre Ausbildungspläne bekommen.Die verantwortliche Wirtschaftsförderin, Dagmar Pfeiffer, und die Frauenbeauftragte Ingrid Braun, informieren darüber, dass seit Anfang März im Internet sämtliche Angebote in Homburg aufgeführt sind, die die Mädchen nutzen können, um in technische Arbeitsfelder hinein zu schnuppern. Auf der Internetseite ist auch ein Formular hinterlegt, mit dem sich Interessentinnen bis einschließlich 15. März per E-mail anmelden können.

Verschiedene Homburger Unternehmen und Verwaltungen öffnen dann ihre Türen. So können Schülerinnen, die Ideen zur eigenen Berufsorientierung sammeln möchten, erstmals Bekanntschaft mit Tätigkeitsbereichen machen, die (noch) untypisch für Mädchen sind. Neben vielfältigen Informationen rund um die Arbeitswelt bieten die beteiligten Betriebe Gespräche mit Frauen an, die in so genannten Männerberufen tätig sind. Auch dürfen die Mädchen selbst aktiv werden: am Computer, in der Werkstatt, im Freien. Die Mädchen sollten sich mit der Anmeldung beeilen, denn meistens sind die begehrtesten Schnupperplätze, die von verschiedenen Homburger Unternehmen angeboten werden, schnell ausgebucht.

Denn die Mädchen zeigen bei der Wahl ihres Schnupperarbeitsplatzes deutliche Vorlieben. Ganz schnell weg seien die Plätze aus der Architekten-Branche, aus Labor und Brauerei, so die Erfahrung aus dem Amt für Wirtschaftsförderung. Aber auch die großen Homburger Betriebe wie Bosch oder Michelin seien sehr gefragt. Und natürlich alles, "was mit Labor und Forschung zusammenhängt". Allerdings wird seit zwei Jahren der demografische Wandel deutlich, es gibt nicht mehr so viele Mädchen wie in früheren Jahren.

Zur Beantwortung von Fragen und weiterem Informationsbedarf rund um den Girls' Day in Homburg steht Cornelia Fricke, Tel.: (0 68 41) 10 14 09 vormittags zur Verfügung.

 Schnupperbesuche in Laboren, in Architektenbüros und in der Brauerei sind beim Girls' day am schnellsten ausgebucht.Foto: dpa
Schnupperbesuche in Laboren, in Architektenbüros und in der Brauerei sind beim Girls' day am schnellsten ausgebucht.Foto: dpa

www.girls-day-homburg.de