Schengen-Lyzeum wird um 170 Räume erweitert

Perl. Den Riesenschlüssel, den Daniela Schlegel-Friedrich unter dem Rednerpult hervorzaubert, gibt die Landrätin des Kreises Merzig-Wadern schnell an den Schulleiter des Schengen-Lyzeums Perl, Volker Staudt, und dessen Stellvertreterin Marion Zenner weiter. Dafür nimmt sich die CDU-Politikerin Luxemburgs Bildungsministerin Mady Delvaux-Stehres an die Seite

Perl. Den Riesenschlüssel, den Daniela Schlegel-Friedrich unter dem Rednerpult hervorzaubert, gibt die Landrätin des Kreises Merzig-Wadern schnell an den Schulleiter des Schengen-Lyzeums Perl, Volker Staudt, und dessen Stellvertreterin Marion Zenner weiter. Dafür nimmt sich die CDU-Politikerin Luxemburgs Bildungsministerin Mady Delvaux-Stehres an die Seite. Die Einweihung des Gebäudes, für die deutsch-luxemburgische Ganztagsschule hochgezogen, nennt sie bei der Eröffnung am Freitag einen "Tag der Freude". Insgesamt 112 Firmen - davon das Gros aus dem Saarland - haben in knapp drei Jahren 170 Räume geschaffen. "240 Kilometer Elektrokabel wurden verlegt - eine Strecke von hier bis Frankfurt", wie Schlegel Friedrich sagt.Der Kreis schultert bei dem 25-Millionen-Projekt mit 8,7 Millionen Euro, das Innenministerium gibt einen Zuschuss von einer Million Euro, das Bildungsministerium 2, 8 Millionen, das Großherzogtum Luxemburg zahlt 12,5 Millionen.

Ein Dankeschön sagt Bildungsminister Klaus Kessler (Bündnis 90/Die Grünen) seinem "Vorvorgänger" Jürgen Schreier. Er habe mit der Luxemburger Bildungsministerin Mady Delvaux-Stehres eine Vision gehabt und diese entwickelt. Das Gebäude, "einen Ort des Lernens, Arbeitens und Lebens" nennt er gelungen. Für Mady Delvaux-Stehres steht fest: Zwei Länder haben gemeinsam ein Modell geschaffen, in dem Europa lebt. Natürlich sei es nicht immer einfach, sich zwei Schulverwaltungen zu fügen, meint sie zum deutsch-luxemburgischen Kollegium. mst

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