Schafft Sitzerath noch eine Überraschung?

Sitzerath. In der vergangenen Spielzeit war der FSV Sitzerath die große Überraschung in der Kreisliga A Schaumberg. Völlig unerwartet wurde die Mannschaft von Trainer Stephan Schneider hinter Meister SF Winterbach Zweiter. Von einer solchen Platzierung kann der FSV in dieser Saison nur träumen

Sitzerath. In der vergangenen Spielzeit war der FSV Sitzerath die große Überraschung in der Kreisliga A Schaumberg. Völlig unerwartet wurde die Mannschaft von Trainer Stephan Schneider hinter Meister SF Winterbach Zweiter. Von einer solchen Platzierung kann der FSV in dieser Saison nur träumen. Nach zwei Dritteln liegt Sitzerath auf Rang neun der Tabelle - und damit nicht einmal auf einem der Qualifikationsplätze für die Bezirksliga. "In der Vorsaison haben uns viele Mannschaften unterschätzt, das ist jetzt nicht mehr der Fall. Zudem hatten wir vergangene Spielzeit in der Hinrunde einfach einen tollen Lauf", sagt Trainer Schneider. Den Verlust des oberligaerfahrenen Bernd Nötzel (45), der vor der Spielzeit zum Ligakonkurrenten SG Neunkirchen-Selbach wechselte, sieht Schneider dagegen nicht als Grund, dass es in dieser Spielzeit nicht so gut läuft. "In der A-Klasse darf man nicht auf einen 45-Jährigen angewiesen sein", erklärt Schneider. Sein Ziel mit dem FSV ist es, noch auf den Relegationsplatz acht zu klettern. Dort steht derzeit der SV Furschweiler mit fünf Punkten mehr als Sitzerath. Sollte der FSV die Saison als Achter beenden, würde der Club ein Entscheidungsspiel gegen den Meister der Kreisliga B St. Wendel (Oberlinxweiler oder Namborn) um den Aufstieg in die Bezirksliga bestreiten. "Eine direkte Qualifikation halte ich nicht mehr für realistisch", sagt Schneider angesichts von zehn Punkten Rückstand auf Tabellenplatz sieben. Am Mittwoch überraschte Sitzerath allerdings im Nachholspiel gegen den Tabellenfünften Urweiler. Der FSV siegte mit 5:0. "Das war sehr wichtig für uns", sagt Schneider, der seinen Vertrag bereits um ein Jahr verlängert hat. Am Sonntag wartet auf seine Elf einen Gegner, der noch einen Tick stärker ist als Urweiler. Um 15 Uhr gastiert der Tabellendritte Niederlinxweiler in Sitzerath. sem

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