1. Saarland

Schachvereinigung Saarbrücken weiter Oberliga-Spitzenreiter

Schachvereinigung Saarbrücken weiter Oberliga-Spitzenreiter

Saarbrücken. Schach-Oberligist SVG Saarbrücken hat nach dem fünften Spieltag der Oberliga Südwest weiter die Tabellenführung inne. Im Auswärtsspiel bei der 2. Mannschaft des TSV Schott Mainz holten die Saarbrücker ein 4:4-Unentschieden. Der Punkt fühlte sich wie ein Sieg an, schließlich musste die SVG Saarbrücken mit drei Ersatzspielern antreten

Saarbrücken. Schach-Oberligist SVG Saarbrücken hat nach dem fünften Spieltag der Oberliga Südwest weiter die Tabellenführung inne. Im Auswärtsspiel bei der 2. Mannschaft des TSV Schott Mainz holten die Saarbrücker ein 4:4-Unentschieden. Der Punkt fühlte sich wie ein Sieg an, schließlich musste die SVG Saarbrücken mit drei Ersatzspielern antreten. Benjamin Le Corre brachte die Saarbrücker durch eine sehr gut geführte Partie nach nur 23 Zügen in Führung. Hans Gerhard Pernutz und Stefan Busche erkämpften jeweils ein Remis zum Zwischenstand von 2:1. Zwei Siege von Herbert Bastian und von Martin Schmidt konterten die Mainzer durch Erfolge am sechsten und am achten Brett.Beim Stand von 4:3 für die SVG musste die Begegnung am Spitzenbrett, zwischen dem Spielführer der Saarbrücker Valentin Kuklin und dem lettischen Großmeister Zigurds Lanka, die Entscheidung bringen. Kuklin hatte zuvor ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt, da zu dem Zeitpunkt noch nicht abzusehen war, ob der halbe Punkt zum Sieg für die Mannschaft ausreichen würde. Nach fast fünf Stunden Spielzeit geriet er jedoch in einem Endspiel stark unter Druck und konnte die Niederlage nicht mehr verhindern.

Nachdem die Spieler der SVG zunächst den vergebenen Chancen etwas nachtrauerten, kam die Nachricht, dass Hauptkonkurrent SC Remagen gegen die Schachfreunde Heidesheim 3:5 verloren hatte. Mit nun zwei Punkten Vorsprung hat die SVG weiter gute Chancen, erneut den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. Das nächste Spiel bestreitet die SVG am 3. Februar ab 11 Uhr in den Räumlichkeiten des ATSV Saarbrücken gegen den Tabellenletzten Frankenthal. red