Satire-Video übt Kritik an Saarbrücken-Doku von „Spiegel TV“

Nach Fernsehreportage über Saarbrooklyn : Satire-Video nimmt Beitrag von „Spiegel TV“ über Saarbrücken aufs Korn

Mit „Saarbrückens hässliches Spiegel-Bild“ veröffentlicht das Tochteruntnernehmen SOL.DE der Saarbrücker Zeitung eine eigene, nicht ganz ernst zu nehmende Doku über die Landeshauptstadt.

Zerfallene Häuser, mit Graffitis verunstaltete Fassaden, Obdachlose , die auf dem St. Johanner Markt in Saarbrücken herumlungern und Jugend-Gangs mit Kampfhunden, die am Staden randalieren. So beschreibt der Sprecher die Situation in der saarländischen Landeshauptstadt. Währenddessen tatsächlich zu sehen sind aber Villen und historische Gebäude. Kunstvoll bemalte Mauern. Bürger, die in den vielen Cafés in der Altstadt sitzen und junge Saarbrücker, die mit ihren harmlosen Vierbeinern entspannt den Sommertag auf einer Wiese an der Saar genießen.

Mit dem Kurzfilm „Saarbrückens hässliches Spiegel-Bild“ hat das Tochterunternehmen SOL.DE der Saarbrücker Zeitung eine Persiflage auf den seit Tagen für viel Ärger sorgenden Beitrag „Saarbrooklyn – der Randbezirk der Gesellschaft“ von „Spiegel TV“ veröffentlicht. Die Macher des Satire-Videos sagen nach eigenen Angaben, dass Saarbrücken zwar nicht „frei von Problemen“ sei und Missstände nicht unter den Teppich gekehrt werden sollten. Mit ihrem Beitrag möchten sie vielmehr Kritik an der Methodik der „Spiegel-TV“-Redaktion üben, die in einer Weise über die Landeshauptstadt berichtete, die der „Verantwortung eines Medienvertreters dieser Größenordnung in keinster Weise gerecht wird“. Vielmehr sei es dem Unternehmen aus Hamburg um die „Konstruktion eines Skandals“ gegangen.

bit.ly/2SEX0dg

(ter)
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